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Hobbydrohne im Einsatz

Hobbypiloten sorgen durch den unbedachten Einsatz von Drohnen immer häufiger für Störungen des Flugverkehrs

©Picture Alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka

Flughafenverbände wollen Regeln für Drohneneinsatz

Die Branchenverbände ADV und ACI setzen sich für EU-weit einheitliche Vorschriften ein, um die Sicherheit des Luftverkehrs zu gewährleisten.

Berlin. Der zivile Einsatz von Drohnen soll in der Europäischen Union möglichst bald geregelt werden. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) unterstützt zusammen mit dem europäischen Flughafenverband ACI Europe die EU-Behörden bei der Erstellung eines entsprechenden Regelwerkes. Darauf haben sich beide Verbände zusammen mit europäischen Fluggesellschaften und Flugsicherungen verständigt und einige Grundsätze für den Einsatz der unbemannten Flugobjekte festgelegt:  Dazu gehören die zentrale Registrierung aller ziviler Drohnen, technische Leistungseinschränkungen und die Vorschrift zum Erwerb einer Drohnen-Lizenz für deren Besitzer.

„Gerade für unerfahrene Steurer von Drohnen ist es schwierig, unbemannte Fluggeräte in sicherer Entfernung zur Gefahrenquelle zu halten. Eine Kampagne zur Aufklärung der Öffentlichkeit ist dringend erforderlich. Hobbypiloten müssen um die Gefahren des Drohnenbetriebes wissen, gewerbliche Piloten müssen vor dem Start Grundkenntnisse des Luftverkehrs nachweisen. Der bemannte Luftverkehr ist vor dem unbemannten zu schützen“, erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Die deutschen Flughäfen sehen im Drohneneinsatz trotz der aktuellen Regelungsinitiative großes Potential – zum Beispiel beim Paketversand. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special DROHNEN FÜR TRANSPORT, PAKET UND LOGISTIK.

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Drohnen für Transport, Paket und Logistik, Transport-, Speditions- & Logistikrecht


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