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Intelligente Software kann vor allem wiederkehrende manuelle Prozesse vereinfachen

©Weber Data Service

FHWS-Studie bescheinigt KI in der Transportlogistik hohes Potenzial

Eine Studie der Hochschule Würzburg-Schweinfurt FHWS bescheinigt dem Einsatz von KI-Methoden in der Transportlogistik großes Potenzial, vor allem für einfache, wiederkehrende Arbeitsabläufe. Es wurden aber auch Hemmnisse identifiziert.

Bielefeld. Eine von Weber Data Service beauftragte Marktanalyse der Hochschule Würzburg-Schweinfurt FHWS bescheinigt der künstlichen Intelligenz (KI) in der Transportlogistik großes Potenzial. Wie das Softwarehaus hinter dem Transport-Management-System DispontentPlus mitteilt, habe die Untersuchung eine „überwiegend hohe Bereitschaft, KI in das eigene Unternehmen zu implementieren“ gezeigt.

Großes KI-Potenzial bei einfachen, wiederkehrenden Prozessen

Als erfolgsversprechend gelten dabei vor allem einfache Prozesse wie das Erfassen, Interpretieren und Archivieren von Belegen. Hier müssten viele Daten manuell erfasst, geprüft, aufbereitet und abgelegt werden. Gerade dies seien Prozesse, bei denen KI die Arbeit stark vereinfachen könne.

Die im Februar von der FHWS vorgelegte Marktanalyse trägt den Titel „Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Transportlogistik“. Dabei setzte die von sechs Studierenden unter der Leitung von Professor Andreas Rükgauer durchgeführte Studie den Schwerpunkt auf den europäischen Landverkehr. Untersucht wurde anhand von Interviews mit Logistikdienstleistern, ob KI-basierte Lösungen in spezieller Logistik-Software einen Mehrwert bieten. Außerdem wurde hinterfragt, ob es in der Branche bereits Trends und Bedarfe für das Implementieren KI-basierter Software gibt.

„Die ganz hohen Erwartungen an die künstliche Intelligenz beziehungsweise das Machine Learning am Anfang des Hypes wurden zum Teil enttäuscht“, stellt Rükgauer fest. Inzwischen sei man jedoch in einer Phase, die mit „realistischen Zielen und konkreten Projekten die Potenziale der KI für das tägliche Geschäft nutzen kann.“

Mitarbeiterängste und nicht ausgereifte IT-Infrastruktur als Hemmnis

Gleichzeitig hat Studie aber auch Hemmnisse für das weitere Vorgehen herausgearbeitet. Dazu gehörten zum Beispiel die Ängste der Mitarbeitenden um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, Skepsis und Zurückhaltung der älteren Generation sowie eine noch nicht ausgereifte IT-Infrastruktur. Zudem seien viele Logistiker noch „zu wenig in Digitalisierungs- und KI-Themen involviert“. Demzufolge bestünden noch Unsicherheiten hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses für entsprechenden Investitionen.

 „Die Studie der FHWS hat uns darin bestätigt, dass wir unser Transportmanagement- und Lagerverwaltungssystem DisponentPlus um praxisnahe KI-Funktionen ergänzen werden“, erklärt Astrid Drexhage, geschäftsführende Gesellschafterin von Weber Data Service. Im nächsten Schritt wolle man nun eine KI-Strategie entwickeln. In diesem Zuge identifiziere und bewerte man gemeinsam mit der FH Bielefeld geeignete Anwendungsfälle. Zudem sollen KI-basierte Lösungsszenarien entworfen und ihre Machbarkeit untersucht werden. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SPEDITIONS-SOFTWARE & TMS.

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Speditions-Software & TMS, Tourenplanung & Disposition, Telematik-Systeme für Lkw & Nutzfahrzeuge, Hochschule Würzburg-Schweinfurt Logistik


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