Gefahrgut-Unfall in Berlin

Nach dem Löschen wurden die Batterien weiter mit Wasser gekühlt und damit gleichzeitig die auslaufende Säure verdünnt

©Picture Alliance/dpa/Jörg Carstensen

Feuer mit Altbatterien auf Entsorgungs-Lkw

Vermutlich war ein Kurzschluss Ursache des Brandes auf dem mit alten Kfz-Starterbatterien beladenen Fahrzeug in Berlin.

Berlin. Feueralarm mit Gefahrgut im Berliner Stadtteil Köpenick: Am Vormittag des 7. August war ein mit circa 3,5 Tonnen alten Kfz-Starterbatterien beladener Lkw in Brand geraten. Nach ersten Vermutungen, so eine Pressesprecherin der Berliner Polizei, dürfte die Ursache in einem Kurzschluss der Altbatterien auf der Ladefläche zu suchen sein.

Der Brand konnte mit Hilfe zweier Schwerschaumrohre unter Kontrolle gebracht werden. Wie die Berliner Feuerwehr weiter mitteilt, musste sie im Verlauf des Einsatzes auch ein angrenzendes Wohnhaus mit sechs Etagen mit einem Drucklüfter belüften. Vorsorglich wurden drei Personen ärztlich untersucht, konnten aber vor Ort verbleiben. Aus dem beschädigten Treibstofftank des Fahrzeugs wurden etwa 500 Liter Dieselkraftstoff abgepumpt. Mit einem Kran verluden die Einsatzkräfte die abgebrannten Batterien schließlich auf einen Lkw und übergaben sie zusammen mit dem abgepumpten Kraftstoff der Berliner Stadtreinigung BSR.

Während der ersten Stunde nach der Brandbekämpfung wurden die Batterien laut Mitteilung der Feuerwehr weiter mit Wasser gekühlt und so gleichzeitig die auslaufende Säure verdünnt. Nach Absprache mit den Wasserbetrieben konnte die stark verdünnte Säure über die Kanalisation entsorgt werden. Die Einsatzstelle wurde abschließend der Polizei übergeben. (gg/gh)

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Chemielogistik, Unfall-Katastrophen


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