Das Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig

Bis 2021 sollen im Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig rund 250 Fachkräfte arbeiten

©Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig wirbt Personal an

Künftig soll der Bund allein zuständig sein für die Autobahnen, nicht mehr die Länder. Was erwartet die Landesbeamten, die für die Straßen zuständig waren?

Leipzig. Der Aufbau des Fernstraßen-Bundesamts (FBA) geht voran. Ein Jahr nachdem die Bundesbehörde ihre Arbeit im Hauptsitz Leipzig aufgenommen hat, regelten die Verantwortlichen am Dienstag die Übernahme von Landesbeamten in den Bundesdienst. Sie unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung. Das FBA weist Beamte künftig der Infrastrukturgesellschaft Autobahn GmbH zu und übernimmt die Fachaufsicht für diese. 

„Wir wollen effizienter und schneller werden”, begründete Gunther Adler, Personalchef der Autobahn GmbH, die Zentralisierung. Kein Beschäftigter müsse seinen Arbeitsort ändern, der Wechsel zum Bund sei nicht verpflichtend. 15 000 Mitarbeiter soll die Autobahn GmbH künftig haben, ein Großteil arbeite bereits heute an der Planung und der Erhaltung der Autobahnen. Damit die bundesweite Bewirtschaftung der Autobahnen ab 2021 reibungslos funktioniert, müsse auch das IT-System reformiert und vereinheitlicht werden, sagte Gunther. 

Ab Januar 2021 soll der Bund die alleinige Verantwortung für Autobahnen übernehmen. In Leipzig sollen dann etwa 250 Fachkräfte beschäftigt sein. Derzeit fänden Auswahlgespräche statt. „In Mitteldeutschland haben wir sehr gute Voraussetzungen um gute Leute zu gewinnen”, sagte Birgit Schenderlein, Leiterin des FBA-Aufbaustabs. Derzeit arbeiten in Leipzig 16 Menschen am Aufbau des Bundesamtes, bis zum Jahresende sollen es 42 sein. In den Standorten Bonn, Gießen und Hannover sind ab 2021 weitere 150 Arbeitsplätze vorgesehen, so Schenderlein. Derzeit werde noch nach geeigneten Immobilien gesucht. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSINFRASTRUKTUR BAU & FINANZIERUNG.

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