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Schleppsaugbagger, Hafen Hamburg, Elbe, Elbvertiefung

Derzeit laufen die Vertiefungsarbeiten auf der Gesamtstrecke der Elbe

©Daniel Reinhardt/dpa/picture-alliance

Fahrrinnenanpassung an Elbe fertiggestellt

Mehrere Bauarbeiten, wie der Ausbau der Begegnungsbox der Elbe, sind abgeschlossen. Die Vertiefungsarbeiten auf der Gesamtstrecke sind damit allerdings noch nicht zu Ende.

Hamburg. Ab heute können auf einem ausgebauten Streckenabschnitt der Elbe, der sogenannten Begegnungsbox, Schiffe mit einer addierten Schiffsbreite von bis zu 98 Metern sicher aneinander vorbeifahren. Die fünf Kilometer lange Strecke in Bundeszuständigkeit hat nun eine Breite von 385 Metern.

Ebenfalls verbreitert wurde die Fahrrinne der 36 Kilometer langen Strecke zwischen Wedel und der Störmündung von 300 auf 320 Metern. Auf diesem Abschnitt können ab heute Schiffe mit einer addierten Schiffsbreite von 92 Metern sicher aneinander vorbeifahren oder überholen.

Auch fertig gestellt wurde der Warteplatz in Brunsbüttel. Er steht seit Ende des Jahres 2019 – nach Zuweisung durch die Verkehrszentrale – als Liegeplatz zur Verfügung. Tideabhängige Schiffe, die das Tidefenster aus aktuellen nicht vorhersehbaren Gründen nicht erreichen können, haben dort die Möglichkeit, die nächste Niedrigwasserphase abzuwarten. Der Warteplatz ist wichtiger Teil des Sicherheitskonzeptes.

Arbeiten an der Gesamtstrecke noch nicht abgeschlossen

Derzeit laufen die Vertiefungsarbeiten auf der Gesamtstrecke. Davon wird sowohl die tideabhängige als auch die tideunabhängige mit einem Meter mehr Abladetiefe profitieren. Diese Arbeiten werden im kommenden Jahr abgeschlossen. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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