Container-Terminal Burchardkai, Hafen Hamburg, Containerumschlag, CMA CGM

Die deutsche Außenhandelsbilanz schloss im September 2018 mit einem Überschuss von 18,4 Milliarden Euro ab

©Dietmar Hasenpusch/HHLA

Exporteure machen im September schlechtere Geschäfte

Laut dem Statistischen Bundesamt sind die deutschen Exporte im September 2018 um 1,2 Prozent niedriger und die Importe um 5,3 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres gewesen.

Wiesbaden. Gegenwind für Deutschlands Exporteure im September: Weltweit lieferten die Unternehmen Waren im Wert von insgesamt 109,1 Milliarden Euro aus, das waren 1,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Importe stiegen dagegen um 5,3 Prozent auf 90,7 Milliarden Euro. Die Bilanz für die ersten neun Monate fiel dagegen positiv aus. Die Ausfuhren von „Made in Germany“ stiegen um 3,5 Prozent auf 988,0 Milliarden Euro. Die Importe legten um 6,0 Prozent auf 813,6 Milliarden Euro zu.

Zuletzt hatte sich die deutsche Exportwirtschaft auf mehr Gegenwind eingestellt. „Angesichts der vielen Unsicherheiten, insbesondere ausgelöst durch die direkten und indirekten Folgen der Handelsstreitigkeiten, blicken wir mit Vorsicht in Richtung Jahresende“, hatte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann, jüngst erklärt. (dpa/ag)

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