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Die Eurovignette wird teurer (Symbolfoto)

©CHROMORANGE/dpa/picture-alliance

Eurovignetten-Gebühren werden erhöht

An zwei Terminen werden die Eurovignetten-Gebühren erhöht, die Erhöhung betrifft zuerst vor allem ältere Fahrzeuge.

Berlin. In Dänemark, Luxemburg, den Niederlanden und Schweden wird von in- und ausländischen Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 12 Tonnen und mehr eine Straßenbenutzungsgebühr in Form der sogenannten Eurovignette für die Benutzung der Autobahnen erhoben, teilte der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) mit. Die Tarife sollen zum 1. Juli 2019 bzw. zum 1. Januar 2020 erhöht werden.

Die Tariferhöhungen zum 1. Juli 2019 betreffen laut DSLV schwerpunktmäßig ältere Fahrzeuge (Euro 4 und schlechter). So wird zum Beispiel die Jahresgebühr für Euro 4-Fahrzeuge mit vier oder mehr Achsen von derzeit 1250 Euro auf 1404 Euro steigen, für Euro 3-Fahrzeuge mit vier oder mehr Achsen sogar von 1250 Euro auf 1543 Euro. Der Preis für die Tagesvignette wird für alle Kategorien von acht auf 12 Euro angehoben. Zum 1. Januar 2020 werden dann die Tarife für alle Euro 5-Fahrzeuge angehoben. So wird sich beispielsweise die Jahresgebühr für Euro 5-Fahrzeuge mit vier oder mehr Achsen von 1250 Euro auf 1327 Euro erhöhen.

Die Eurovignetten-Gebühren sind fahrzeuggebunden. Die Gebührenhöhe ist gestaffelt nach der Anzahl der Achsen (Fahrzeuge mit einer bis drei Achsen, Fahrzeuge mit vier oder mehr Achsen), nach den Emissionsklassen und der Dauer des Aufenthalts (Tages-, Wochen-, Monats- und Jahres-Vignette). (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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