Eurotunnel

Auch der Eurotunnel wäre von einem möglicherweise harten Brexit betroffen

©Johan Ben Azzouz/MAXPPP/dpa/picture-alliance

Eurotunnel soll auch bei hartem Brexit offen bleiben

Nach Plänen der EU-Kommission sollen Sicherheitsstandards und Lizenzen nach einem EU-Austritt Großbritanniens noch drei Monate lang in Kraft bleiben.

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Straßburg. Der Eurotunnel zwischen Frankreich und Großbritannien soll nach dem Willen der EU-Kommission auch im Falle eines chaotischen Brexits offen bleiben. Entsprechende „Notfallpläne” legte die Behörde am Dienstag dem Europaparlament und den EU-Staaten vor. Demnach sollen Sicherheitsstandards und Lizenzen etwa von Zugführern nach dem EU-Austritt Großbritanniens noch drei Monate lang in Kraft bleiben. Voraussetzung sei, dass das Vereinigte Königreich seinerseits die bisherigen in der EU geltenden Standards beibehalte, hieß es. 

Der 1994 eröffnete und rund 50 Kilometer lange Bahntunnel unter dem Ärmelkanal verbindet England und Frankreich. 

Großbritannien will am 29. März die Europäische Union verlassen. Die britische Regierung und die übrigen 27 EU-Staaten hatten ein Austrittsabkommen ausgehandelt, das im Parlament in London jedoch auf erheblichen Widerstand stößt. Das Risiko für einen Brexit ohne Austrittsvertrag nimmt daher zu. Ohne Abkommen würde ab dem 30. März bisheriges EU-Recht in Großbritannien nicht mehr gelten. Der grenzüberschreitende Handel und viele Bereiche des täglichen Lebens würden erheblich gestört werden. (dpa)

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