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Blick auf die Eurogate-Containerbrücke in Bremerhaven 

©picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/dpa

Eurogate will Stellen in Bremerhaven und Hamburg streichen

Dem Terminalbetreiber zufolge ist die Container-Abfertigung an den beiden Standorten zu teuer und nicht effektiv genug. Wie viele Jobs wegfallen, soll demnächst geklärt werden.

Bremen. Im Wettbewerb unter den Containerhäfen in Europa will der Terminalbetreiber Eurogate mit Stellenabbau an den Standorten Hamburg und Bremerhaven die Kosten drücken. Wie viele Jobs wegfallen, stehe noch nicht fest, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch in Bremen. Die Zahl werde sich aus den Verhandlungen mit der Belegschaft über das Sparprogramm ergeben.

Eurogate hatte am Vortag angekündigt, die Personal- und Sachkosten dauerhaft um 84 Millionen Euro reduzieren zu wollen. Der Ko-Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Eurogate, Michael Blach, sprach von „schmerzhaften Einschnitten“. Aber Eurogate habe bis Ende des dritten Quartals 23 Millionen Euro operativen Verlust aufgehäuft. In Konkurrenz mit Rotterdam und Antwerpen sei die Container-Abfertigung in Bremerhaven und Hamburg zu teuer und nicht effektiv genug.

Eurogate sprach am Dienstag mit den Betriebsräten in Hamburg über die Pläne. Für Bremerhaven steht das Treffen am Donnerstag an. Die Unternehmensgruppe betreibt zwölf Containerterminals in Häfen an Nordsee, Ostsee, Atlantik und am Mittelmeer. 2019 wurden 11,7 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. (dpa/ja)

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