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Vor allem schwere Lkw waren im November gefragt

©Countrypixel/Adobe-Stock

EU-Nutzfahrzeugmarkt bleibt stabil

Die Nachfrage nach neu zugelassenen Lkw in der Europäischen Union hat nach dem Einbruch in der Corona-Krise im November deutlich über Vorjahresniveau gelegen. Der Busmarkt ist dagegen eingebrochen.

Brüssel. Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in Europa hat sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise im November auf Vorjahresniveau gehalten. Mit 167.315 Lastwagen, Transportern und Bussen wurden in der Europäischen Union im abgelaufenen Monat 0,1 Prozent mehr Nutzfahrzeuge zugelassen als ein Jahr zuvor, wie der europäische Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. Dabei sei die Nachfrage nach Transportern (- 0,5 Przent) und Bussen (- 5,1 Prozent) etwas geschrumpft, während mittelschwere Lkw ab 3,5 Tonnen (+ 3,7 Prozent) und schwere Lkw ab 16 Tonnen (+ 6 Prozent) stärker gefragt gewesen seien.

An dem herben Geschäftseinbruch in diesem Jahr änderte die glimpfliche Entwicklung im Herbst allerdings nichts. In den ersten elf Monaten wurden in der Europäischen Union mit 1,55 Millionen Exemplaren rund 20 Prozent Nutzfahrzeuge weniger zugelassen als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Besonders heftig fiel der Rückgang mit 28 Prozent in Spanien aus, in Deutschland fiel das Minus bei 16 Prozent deutlich geringer aus. Im November lag die Nachfrage hierzulande sogar wieder vier Prozent höher als ein Jahr zuvor. (dpa/ag)

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