Güterbahnhof Hagen, Rangierbahn, Güterzüge

Deutschland will den Schienengüterverkehr wettbewersfähiger machen und die EU-Kommission erlaubt Finanzhilfen dafür

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EU-Kommission genehmigt Staatshilfe für Schienengüterverkehr

Zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation des Bahntransports in Deutschland erlauben die europäischen Wettbewerbshüter Staatsbeihilfen in Höhe von 500 Millionen Euro.

Brüssel. Deutschland darf die Entwicklung des Schienengüterverkehrs nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter kräftig unterstützen. Zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation des Bahntransports genehmigte die Europäische Kommission Staatsbeihilfen in Höhe von 500 Millionen Euro, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte.

Demnach geht es um zwei Projekte, die bis Ende 2024 subventioniert werden sollen. Zum einen sollen neue Technologien entwickelt und getestet werden. Zum anderen geht es um die Markteinführung neuer Technologien. Ziel ist nach Angaben der EU-Kommission, den Güterverkehr auf der Schiene wettbewerbsfähiger und attraktiver zu machen.

Die EU-Behörde begründete ihre Entscheidung am Mittwoch damit, dass die Unterstützung angesichts großer benötigter Investitionen angemessen sei. Zudem würde die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bahn gestärkt und der Wechsel des Gütertransports auf die Schiene gefördert. Dies entspreche den EU-Zielen in Sachen Umwelt und Transport. Übermäßige Wettbewerbsverzerrungen entstünden nicht. (dpa/ag)

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Railcargo & KV, Verkehrspolitik Europa & Übersee, Behörde – EU-Kommission


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