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Stromautobahn

Eine Stromautobahn durch fünf Bundesländer soll grünen Strom vom Norden Deutschlands in den Süden transportieren

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Endpunkte für Stromautobahn Suedlink nehmen Gestalt an

Suedlink ist eine von mehreren geplanten Stromautobahnen, die das Rückgrat der Energiewende in Deutschland werden sollen. Sie soll im Norden Deutschlands produzierten grünen Strom in den Süden transportieren.

Brunsbüttel/Leingarten. Die Endpunkte der geplanten Stromautobahn Suedlink zwischen Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg nehmen Gestalt an. Die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und TransnetBW haben den Auftrag zum Bau von zwei Konverterstationen an Siemens vergeben, wie beide Unternehmen am Montag, 23. August, mitteilten. „Das Vergabevolumen für beide Anlagen liegt bei mehreren Hundert Millionen Euro“, heißt es in der Mitteilung. „Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen für SuedLink auf rund zehn Milliarden Euro.“

Die Konverterstationen sollen im Norden in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) und im Südwesten in Leingarten/Großgartach in der Nähe von Heilbronn entstehen.

Suedlink ist eine von mehreren geplanten Stromautobahnen, die das Rückgrat der Energiewende in Deutschland werden sollen. Sie soll im Norden Deutschlands produzierten grünen Strom in den Süden transportieren. Der Korridor verläuft über fast 700 Kilometer von Schleswig-Holstein über Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Bayern nach Baden-Württemberg. Eine zweite Trasse zweigt vorher ab und endet in Bayern. (ste/dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BADEN-WÜRTTEMBERG.

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