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Greenferry

Auf der knapp 130 Meter langen Fähre haben den Angaben zufolge 150 Autos, 28 Lastwagen sowie 600 Personen Platz

©Sina Schuldt/dpa/picture-alliance

Elbfähre verbindet ab Montag Cuxhaven und Brunsbüttel

Die Überfahrt soll maximal eine Stunde dauern. Wegen der Corona-Einschränkungen könne allerdings zunächst nur ein Bruchteil der Kapazitäten ausgeschöpft werden.

Cuxhaven/Brunsbüttel. Am Montag soll es losgehen: Die neue Elbfähre „Greenferry I“ startet ihren Fährbetrieb zwischen Brunsbüttel in Schleswig-Holstein und Cuxhaven in Niedersachsen. Die Innenausbauten seien rechtzeitig fertig geworden, sagte ein Sprecher des Betreibers Elbferry am Dienstag. Die Überfahrt soll maximal eine Stunde dauern. Im Drei-Stunden-Takt soll das Fährschiff rotieren.

Auf der knapp 130 Meter langen Fähre haben den Angaben zufolge 150 Autos, 28 Lastwagen sowie 600 Personen Platz. Wegen der Corona-Einschränkungen könne allerdings zunächst nur ein Bruchteil der Kapazitäten ausgeschöpft werden. Auch auf eine feierliche Inbetriebnahme mit Gästen müsse verzichtet werden. Das mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Schiff war in Norwegen bereits unter dem Namen „Fanafjord“ als Fähre im Einsatz.

Als Gesellschafter der Elbferry sind die Reederei Strahlmann und die MTB New Energy aus Brunsbüttel mit an Bord. Die letzten beiden Versuche einer Elbverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel waren nach kurzer Zeit gescheitert, der vorerst letzte Fährbetrieb wurde 2017 eingestellt. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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