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Stau an der Grenze

An Christi Himmelfahrt könnte es zu Lkw-Rückstaus an den Grenzübergängen zu Österreich kommen

©chromorange/picture-alliance

Einseitiges Lkw-Fahrverbot: Rückstaus nach Österreich befürchtet

Weil in Deutschlands Nachbarland wieder das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für schwere Lkw gilt, in Deutschland hingegen nicht, befürchtet die Polizei Probleme an den Grenzen.

Kempten/Rosenheim. Die Polizei in Bayern rechnet an Christi Himmelfahrt mit Lkw-Rückstaus an den Grenzübergängen zu Österreich. Der Grund: Im Nachbarland gilt seit Montag wieder ein Fahrverbot für Lkw an Wochenenden und Feiertagen - in Deutschland hingegen nicht. 

„An sich haben beide Länder zur Sicherstellung der Versorgungsketten während der Corona-Krise das Lkw-Fahrverbot ausgesetzt, nun hat lediglich Österreich das Verbot wieder aufgenommen“, sagte ein Sprecher der Polizei Kempten. „Wir befürchten, dass das nicht alle Fahrer mitbekommen haben und dann am Donnerstag an der Grenze auflaufen.“ Beamte werden entsprechend versuchen, die Lkw auf Plätze an Raststätten vor der Grenze zu leiten. 

Auch in den oberbayerischen Grenzgebieten ist die Polizei nach eigenen Angaben auf Lkw mit Zwangs-Stopp vorbereitet. „Da wir das erste Mal diese Konstellation haben, haben wir das genau im Blick und sind entsprechend präsent“, sagte eine Polizeisprecherin. „Was wir auf jeden Fall verhindern wollen, sind Rückstaus bis auf die Autobahn.“

Zwar bleibe das einseitige Fahrverbot erstmal bestehen und betreffe neben dem kommenden Donnerstag entsprechend noch weitere Tage, doch „wir hoffen, dass sich das bald rumspricht und die Fahrer entsprechend schon vorher einen Rastplatz suchen“, sagte die Sprecherin. (dpa/sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Österreich – Transport & Logistik, Logistikregion Bayern, Stau, Streik und Unwetter, Lkw-Fahrverbote


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