Drohne

Die EU will einheitliche Sicherheitsbestimmungen für den Einsatz von Drohnen in Europa

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Drohnen müssen in Europa künftig registriert werden

Für den Einsatz der Fluggeräte galten neben einer Registrierungspflicht künftig weitere Sicherheitsauflagen. Unter anderem müssen Drohnenbetreiber ein Training absolvieren.

Straßburg. Drohnen und ihre Piloten müssen in der EU künftig registriert werden. Entsprechenden Sicherheitsauflagen stimmte das Europaparlament am Dienstag in Straßburg zu. Demnach werden die Vorschriften für Drohnen und Drohnenbetreiber EU-weit vereinheitlicht. Für Drohnen mit weniger als 150 Kilogramm Gewicht sind bislang die einzelnen EU-Staaten zuständig.

„Drohnen bergen große Chancen, etwa beim Versand oder der Luftaufklärung bei Katastrophen und Unfällen, aber natürlich auch Risiken für Sicherheit, Privatsphäre und Umwelt“, sagte die SPD-Europaabgeordnete Gabriele Preuß. „Deshalb können wir die Luftfahrzeuge nicht einfach ungeregelt durch die Gegend fliegen lassen.“

Drohnenbetreiber müssen Training nachweisen

Die neuen Regeln sehen unter anderem vor, dass einige Drohnenbetreiber künftig ein Training absolvieren müssen, bevor sie ihr Gerät fliegen lassen dürfen. Außerdem müssen sie sicherstellen, dass sich ihre Drohne in ausreichender Entfernung zu anderen Objekten im Luftraum befindet. Für einige Drohnen werden zudem zusätzliche Funktionen wie automatische Landesysteme Pflicht.

Zuständig für die Ausarbeitung der Vorschriften ist nun die EU-Kommission. Sie bestimmt unter anderem, welche Drohnen zertifiziert werden müssen. Außerdem legt sie fest, für welche Drohnen Flughöhenbeschränkungen oder Verbote fürs Überfliegen bestimmter Gebiete gelten. (dpa/ag)

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