DPD, Pickup, Packetshop

Die 42.000 Pickup-Paketshops im europaweiten Netzwerk trugen zum Wachstum der DPDgroup bei

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DPD steigert Umsatz 2018 deutlich

Weltweit haben die Kurier-, Express- und Paketdienstleister unter dem Dach der La-Poste-Gruppe 8 Prozent mehr erwirtschaftet. In Deutschland erreicht DPD trotz schwieriger Rahmenbedigungen ein Plus von 4,6 Prozent.

Aschaffenburg/Paris. Die DPD-Gruppe wächst weltweit weiter: Die Kurier-, Express- und Paketdienstleister unter dem Dach der französischen La Poste steigerten 2018 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. Wie DPD Deutschland jetzt mitteilte, stieg das Transportvolumen der Gruppe weltweit um 7 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 1,3 Milliarden Paketen. Besonders stark war demnach mit einem Plus von über 16 Prozent das Mengenwachstum im B2C-Segment. Auch der grenzüberschreitende Versand habe sich mit einem überdurchschnittlichen Umsatzwachstum von 13,6 Prozent sehr erfreulich entwickelt, hieß es. Zum Gewinn machte die DPD-Gruppe keine Angaben.

Umsatz in Deutschland steigt trotz schwierigem Markt

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes hat DPD Deutschland nach eigenen Angaben durch selektives Mengenwachstum und deutliche Preissteigerungen ein Umsatzplus von 4,6 Prozent erwirtschaftet. „DPD Deutschland hat sich im vergangenen Geschäftsjahr gegen massive Kostensteigerungen gestemmt, die jedoch auch von deutlichen Preiserhöhungen nicht vollständig aufgefangen werden konnten. Das Marktumfeld hat sich deutlich verschärft, geprägt von Lohnkostensteigerungen, verstärkter Arbeits- und Verkehrsregulierung und einem akuten Arbeitskräftemangel“, erklärte DPD-CEO Boris Winkelmann.

2019 will der KEP-Dienstleister in Deutschland weiterhin bewusst auf unprofitables Wachstum verzichten und sich auf margenträchtige Segmente wie den Premium-B2C-Versand und den grenzüberschreitenden B2B- und B2C-Verkehr fokussieren. Wir werden außerdem gezielt investieren: Sei es in den Ausbau der eigenen Infrastruktur, in Elektromobilität und City-Logistik, neue Produktlösungen und Services oder in Kooperationen, zum Beispiel im Digitalbereich oder auf der letzten Meile. Wir sehen uns gut aufgestellt, um unser Geschäft auszubauen und zugleich den Wandel in der Branche als Schrittmacher zu meistern“, sagte Winkelmann.

DPD plant Zusteller-Akademie und mehr E-Fahrzeuge

Als Reaktion auf den akuten, branchenweiten Zustellermangel hat DPD im Jahr 2018 erstmals eigene Arbeitskräfte für die Paketzustellung eingestellt. Die Zahl der eigenen Zusteller soll mittelfristig auf 1000 Arbeitskräfte steigen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Geplant sei darüber hinaus der Aufbau einer Zusteller-Akademie, um die Paketzusteller noch besser auf ihre Aufgaben zu schulen.

Parallel hat DPD den Einsatz von E-Mobilität im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet – mit Lastenrädern in immer mehr deutschen Städten und einem verstärkten Einsatz von vollelektrischen Fahrzeugen. Bis zum Sommer soll die Zustellung in der Hamburger Innenstadt komplett emissionsfrei erfolgen. „E-Fahrzeuge und Lastenräder stellen eine sinnvolle und nachhaltige Option für innerstädtische Zustellungen dar, daher soll ihr Einsatz auch 2019 weiter steigen“, so Boris Winkelmann. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special DPD GROUP.

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