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GeoPost geht an die Börse

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DPD-Eigentümer Geopost steigt bei Börsenkandidat Trans-o-flex ein

Der Börsengang des deutschen Spezial-Logistikers ist für Oktober geplant.

Frankfurt/Weinheim. Geopost, die Mutter des Paketdienstes DPD, werde im Zuge des Börsengangs Trans-o-flex-Aktien für 90 Millionen Euro kaufen, teilte der Börsenkandidat im deutschen Weinheim gemäß Agenturangaben mit. Damit hat der deutsche Spezial-Logistiker Trans-o-flex einen Ankerinvestor für seinen bevorstehenden Börsengang gefunden.

GeoPost gehört dem französischen Post-Konzern La Poste. Trans-o-flex war bis 2016 eine 100-Prozent-Tochter der Österreichischen Post AG. „Bei trans-o-flex und Geopost/DPD gibt es zahlreiche ergänzende Fähigkeiten und Infrastrukturen, die eine Zusammenarbeit ermöglichen“, begründete Trans-o-flex-Chef Wolfgang Albeck den Schritt. Mit dem Engagement von GeoPost werde Trans-o-flex einschließlich Schulden mit rund einer Milliarde Euro bewertet, sagten zwei mit der Transaktion vertraute Personen. Der Börsengang soll im Oktober stattfinden.

Genau ein halbes Jahrhundert alt

Trans-o-flex war vor 50 Jahren gegründet worden und ist Spezialist für den Transport von eiligen Arzneimitteln und Consumer Electronics. Die österreichische Post hatte beabsichtigt, das Unternehmen als Paketdienstleister gegen die Großen der Branche zu positionieren. Dieser Plan scheiterte jedoch. (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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KEP – Kurier-, Express-, Paketdienste, Trans-o-flex, DPD Group


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