Diesel-Fahrverbot

Dieselverbote will man in Düsseldorf vermeiden – die DUH ist dafür

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Dieselfahrverbot: Luftreinhalteplan laut Umwelthilfe rechtswidrig

Die Stadt Düsseldorf sieht in ihrem Luftreinhalteplan keine Diesel-Fahrverbote vor. Die Deutsche Umwelthilfe hält das für rechtswidrig.

Düsseldorf. Der von der Bezirksregierung Düsseldorf vorgelegte Luftreinhalteplan ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) rechtswidrig. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) verweigere mit dem Verzicht auf Dieselfahrverbote den Bürgern Düsseldorfs bessere Luft bis 2024, kritisierte die DUH am Montag. Der Plan ignoriere die Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichts. Die Landesregierung setze sich über Anordnungen der Gerichte hinweg.

„Offensichtlich regieren die Diesel-Konzerne auch in der Düsseldorfer Staatskanzlei durch, anders ist dieser Dieselstinker-Plan nicht zu erklären“, kritisierte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch. Die Landesregierung hatte sich gegen Dieselfahrverbote ausgesprochen und diese als unverhältnismäßig eingestuft.

DUH: Menschen sterben durch NO2

Die Umwelthilfe bemüht sich derzeit vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht, Dieselfahrverbote für die Landeshauptstadt spätestens zum Beginn des kommenden Jahres zu erzwingen. Eine Entscheidung in dem Verfahren werde voraussichtlich nicht mehr in dieser Woche fallen, sagte eine Gerichtssprecherin am Montag auf Anfrage.

Die Einhaltung der Grenzwerte für den Luftschadstoff Stickstoffdioxid (NO2) sei in Düsseldorf durch die konsequente Aussperrung von „Diesel-Stinkern“ bereits bis Ende 2019 möglich, teilte die Umwelthilfe mit. Der DUH zufolge sterben in Düsseldorf jährlich 100 bis 200 Menschen an den Folgen des Dieselabgasgiftes NO2. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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Logistikregion Nordrhein-Westfalen, Diesel und alternative Lkw-Kraftstoffe, Grüne Logistik & Umweltschutz, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik


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