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Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, prophezeit statt der Globalisierung eine Slowbalisation 

©Carsten Rehder/dpa/picture-alliance

"Die stürmische Phase ist definitiv vorbei"

Ist das Zeitalter der Globalisierung vorbei? "Nein", sagt Professor Gabriel Felbermayr, Chef des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, im Interview mit der VerkehrsRundschau. Aber er beobachtet ein langsameres Wachstum. Die Einführung einer CO2-Abgabe könnte sich dämpfend auswirken auf das Wirtschaftswachstum.

Es mehren sich die Stimmen, die ein Ende der Globalisierung vorhersagen. Wenn jetzt auch noch die Lieferketten unter Druck geraten durch Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder dem Unfall im Suez-Kanal, dann ist das Wasser auf den Mühlen der Globalisierungsgegner.

Wir wollten es genau wissen und haben Professor Gabriel Felbermayr, Chef des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, gefragt, ob die Globalisierung nur eine Pause einlegt oder an ihr Ende stößt und welche Folgen ein Abflauen des Wachstums und die Einführung einer CO2-Abgabe auf die Transportströme in Deutschland hat.

Die zunehmende Bedeutung des Umweltschutzes, die Abschottung von Ländern mit Handelshemmnissen und jetzt auch noch Corona: Ist das Zeitalter der glückselig machenden Globalisierung vorbei?

Ja, und zwar schon seit längerem. Wenn man sich die Daten ansieht, ist das, was Ökonomen als Hyper-Globalisierung…

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