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In zwei kleinen Gemeinden testet die Post einen Service für Bargeld, Lebensmittel und mehr.

©Bernd Wüstneck/picture-alliance

Die Post testet zusätzlichen Service an der Haustür

In Bayern und Baden-Württemberg startet die Post probeweise einen Lieferservice für Artikel des täglichen Bedarfs an die Haustür.

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Buchen/Oberkotzau. In manchen Gemeinden auf dem Land lässt die Nahversorgung mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs zu wünschen übrig – diese Lücke will jetzt womöglich die Deutsche Post füllen. Dafür startet sie einen Versuch unter dem Motto „Meine Landpost“, den sie am Freitag im nordbadischen Buchen und im oberfränkischen Oberkotzau vorstellte. Dabei soll ein Mitarbeiter mit einem Elektro-Fahrzeug den Kunden nicht nur Briefmarken verkaufen, Pakete mitnehmen oder Bargeld auszahlen, sondern auch Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs an die Haustür bringen.

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Das Unternehmen will bis Ende November in den beiden kleinen Kommunen in Baden-Württemberg und Bayern ausloten, ob ein eigener Service genügend Nutzer findet und die Innovation sich rechnet. Postsprecher Gerold Beck: „Wir wollen schauen, wie die Nachfrage ist und ob sich daraus ein Geschäftsmodell entwickeln lässt.“

Der Handelsverband Deutschland bestätigt den Trend, dass der Einzelhandel in manchen Regionen nicht mehr rentabel sei. Lebensmittel würden aber noch zu 99 Prozent stationär verkauft, sagte Sprecher Kai Falk. Da sei noch viel Luft nach oben für mobile oder Online-Angebote. Dieses Potenzial will die Post ausschöpfen. (dpa/MO)

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