76 Mitarbeiter des DHL-Frachtzentrums im baden-württembergischen Esslingen haben sich mit dem Coronavirus infiziert

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DHL-Logistikzentrum arbeitet trotz vieler Corona-Infizierter weiter

Die Maßnahmen zum Arbeitsschutz, insbesondere die zum Infektionsschutz, würden über die erforderlichen Maßnahmen hinausgehen, sagt zuständige Gewerbeaufsicht in Esslingen.

Stuttgart. Das vom Kreis Esslingen als Corona-Infektionsherd bezeichnete DHL-Logistikzentrum wird vorerst nicht geschlossen. Mitarbeiter des Gewerbe- und Gesundheitsamts kamen nach einer Besichtigung am Donnerstag zu diesem Ergebnis, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte. „Die Maßnahmen zum Arbeitsschutz, insbesondere die zum Infektionsschutz, gehen über die erforderlichen Maßnahmen hinaus“, teilte eine Beamtin der Gewerbeaufsicht mit.

In dem DHL-Logistikzentrum in der Gemeinde Köngen arbeiten laut Behördenangaben viele Flüchtlinge, die in Gemeinschaftsunterkünften in der Nähe wohnen. Von 250 Tests auf das Coronavirus bei diesen Mitarbeitern waren demnach am Donnerstagnachmittag mindestens 76 positiv ausgefallen. Die positiv getesteten Mitarbeiter sowie deren Kontaktpersonen hätten sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Infektionsfälle in Quarantäne begeben, hatte ein DHL-Sprecher versichert. (dpa/ag)

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Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik, Deutsche Post DHL


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