Deutsche Post Appel

Postchef Frank Appel kann gute Zahlen für das erste Quartal präsentieren

©dapd/Hermann J. Knippertz

Deutsche Post DHL vermeldet erfolgreiches erstes Quartal

Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro. Wachstumstreiber bleibt das Expressgeschäft in der Wachstumsregion Asien

Bonn. Die Deutsche Post DHL bleibt im ersten Quartal 2012 auf Wachstumskurs. Der Konzernumsatz legte in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,3 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro zu. Vor allem die DHL-Bereiche trugen zu dieser positiven Entwicklung bei, teilte der Konzern am Dienstag mit. Besonders Asien erwies sich erneut als Wachstumstreiber. in Asien. Das operative Ergebnis des Konzerns konnte im ersten Quartal überproportional gesteigert werden: Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 9,9 Prozent auf 691 Millionen Euro. Der Konzerngewinn verbesserte sich im gleichen Zeitraum auf 533 Millionen Euro.

„Dank der Effizienzsteigerungen der letzten Jahre und unserer einzigartigen Stellung in den Wachstumsmärkten der Welt sind wir gut gerüstet für weiteres profitables Wachstum“, kommentierte Konzernchef Frank Appel das Ergebnis. Mit einem Ergebnisbeitrag von 409 Millionen Euro und einer Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent haben sich die DHL-Bereiche als Wachstumstreiber des Konzerns erwiesen.

Sinkende Volumina im klassischen Briefgeschäft

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Brief lag in den ersten drei Monaten 2012 mit 3,6 Milliarden Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres (2011: 3,5 Milliarden Euro). Die Volumina und Umsätze im klassischen Briefgeschäft waren wie erwartet aber leicht rückläufig. Dagegen profitierte das Paketgeschäft im ersten Quartal vom florierenden Internethandel und konnte das Wachstumstempo abermals steigern: Während das Volumen insgesamt um 14 Prozent stieg, legten die Umsätze in diesem Geschäftsfeld um 13 Prozent auf 844 Millionen Euro zu. Damit generiert das florierende Paketgeschäft des Unternehmens bereits fast ein Viertel der Gesamtumsätze des Brief-Bereichs. Das EBIT im Brief-Bereich lag mit 393 Millionen Euro im ersten Quartal leicht über dem Vorjahreswert von 373 Millionen Euro.

Expressgeschäft mit dynamischen Wachstum

Im internationalen Expressgeschäft stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten 2012 um fast 10 Prozent auf über 3 Milliarden Euro (2011: 2,8 Milliarden Euro). Besonders stark wuchsen Umsätze und Volumina in Asien sowie der Region Amerika. Der Konzern will sein Luftdrehkreuz in Cincinnati in den nächsten zwölf Monaten für fast 50 Millionen US-Dollar deutlich ausbauen. Das EBIT des Unternehmensbereichs stieg in den ersten drei Monaten um 7,9 Prozent auf 231 Millionen Euro (2011: 214 Millionen Euro).

Im Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight stieg der Umsatz im ersten Quartal 2012 auf 3,7 Milliarden Euro (2011: 3,6 Milliarden). Umsatzrückgänge im Luft- und Seefrachtbereich, die im Falle der Seefracht das Resultat rückläufiger Frachtraten und bei der Luftfracht Folge gesunkener Volumina waren, konnten durch Verbesserungen im europäischen Landverkehrs- und dem industriellen Projektgeschäft überkompensiert werden. Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs stieg um 22,5 Prozent von auf 87 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit einer weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserungen und erwartet ein Konzern-EBIT in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bis 2,6 Milliarden Euro. (diwi) 

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