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Die deutschen Exporte in Drittstaaten haben im Juni zugelegt (Symbolbild)

©Robert Grahn/Euroluftbild.de/dpa/picture-alliance

Deutsche Exporte in Drittstaaten legen zu

Die deutschen Exporte in Nicht-EU-Staaten sind im Juni 2021 gestiegen, wichtigster Handelspartner bleiben die USA.

Wiesbaden. Im Juni 2021 sind die Exporte aus Deutschland in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) gegenüber Mai 2021 kalender- und saisonbereinigt um 3,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Nach vorläufigen Ergebnissen wurden im Juni 2021 Waren im Wert von 53,5 Milliarden Euro in sogenannte Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2020 stiegen die Exporte im Juni 2021 um 23,7 Prozent. Wie Destatis anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilte, lagen die Exporte in Drittstaaten damit 9,6 Prozent über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren im Juni 2021 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 10,3 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber Juni 2020 um 40,5 Prozent. Nach China wurden Waren im Wert von 9,6 Milliarden Euro exportiert, das waren 17,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 60,6 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Die starken Anstiege begründen sich auch durch das sehr niedrige Außenhandelsniveau im Juni 2020 (Basiseffekt). Der Handel mit Drittstaaten deckt laut Destatis durchschnittlich rund 47 Prozent aller deutschen Exporte ab. (tb)

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Markt für Transport, Spedition und Logistik, Behörde – Statistisches Bundesamt


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