Rüdiger Grube
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Deutsche Bahn-Chef Grube fürchtet, dass die Logistiknachfrage in Großbritannien nach dem Brexit sinkt

©Picture Alliance/dpa/Fynn Heiek

Deutsche Bahn erwartet Nachteile durch Brexit

DB-Chef Grube befürchtet, dass der EU-Austritt Großbritanniens negative Folgen auf die Logistiknachfrage auf der Insel haben könnte.

Berlin. Der geplante EU-Austritt Großbritanniens dürfte auch Folgen für die Deutsche Bahn haben. Sie ist dort mit ihrer Gütersparte DB Cargo aktiv und betreibt mit der Tochter Arriva dort Busse und Bahnen. „Wir sind heute in England als DB der größte ausländische Arbeitgeber mit 33.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 3,7 Milliarden Euro“, sagte Bahnchef Rüdiger Grube dem Touristik-Magazin „fvw“.

Die Bahn müsse davon ausgehen, dass der Brexit negative Folgen für ihr Geschäft habe werde. „Eine nachhaltige Konjunkturschwäche oder gar Rezession auf der Insel würde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bedeuten, dass die Mobilitäts- und Logistiknachfrage sinkt.“

Ob die Bahn den geplanten Verkauf von Arriva wegen des Brexits verwirft, ließ Grube offen. „Natürlich werden wir die Situation der Finanzmärkte nach dem Brexit berücksichtigen“, sagte er. „Wir werden jedenfalls niemals etwas Unvernünftiges machen.“ (dpa/ag)

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