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Toter Winkel

Vor allem Radfahrer sind bei Abbiegeunfällen gefährdet

©Picture Alliance/dpa/Stephanie Pilick

Dekra: Lkw-Spiegel sind oft nicht richtig eingestellt

Die Prüfgesellschaft warnt vor dem toten Winkel und rät vor allem Radfahrern lieber auf die Vorfahrt zu verzichten.

Berlin. In der Diskussion über Gefahren des toten Winkels bei rechts abbiegenden Lkw hat die Prüfgesellschaft Dekra Radfahrern und Fußgängern empfohlen, „lieber auf die Vorfahrt zu verzichten und den Lkw zuerst abbiegen zu lassen“. Bis tatsächlich alle Nutzfahrzeuge mit Abbiegeassistenzsystemen ausgestattet seien, dürfte noch viel Zeit verstreichen, begründete Dekra-Unfallforscher Walter Niewöhner seinen Rat. Derzeit entwickelten die Nutzfahrzeughersteller diese Systeme, die mit Radarsensoren arbeiteten und den Lkw-Fahrer mit optisch-akustischen Signalen vor Verkehrsteilnehmern warnten, die sich im toten Winkel befinden. Niewöhner machte darauf aufmerksam, dass die derzeit benutzten modernen Spiegelsysteme nicht immer richtig eingestellt seien. Besonders gefährdet, so der Experte, seien Radfahrer, die sich in etwa der gleichen Geschwindigkeit bewegten wie der abbiegende Lkw. „Da kann es passieren, dass sie in keinem der Spiegel zu sehen sind“. (jök)

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Verkehrssicherheit, Dekra


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