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Abbiegeunfall

Die Dekra fordert mehr Einsatz von der Regierung für den Lkw-Abbiegeassistenten

©Daniel Reinhardt/dpa/picture-alliance

Dekra: Lkw-Abbiegeassistent muss schneller kommen

Der Ruf nach Lkw-Abbiegeassistent als Pflichtausrüstung wird immer lauter. Auch die Dekra fordert nun ein schnelleres Handeln von der Bundesregierung.

Berlin. Sicherheitsexperten der Prüfgesellschaft Dekra haben mehr Tempo bei der Einführung des elektronischen Abbiegeassistenten für Lkw gefordert. Mit dieser einfachen technischen Lösung könnten Radfahrer besser vor rechtsabbiegenden Lastwagen geschützt werden, daher „muss jetzt wirklich etwas passieren“, sagte der Berliner Dekra-Chef Mario Schwarz am Donnerstag bei der Vorstellung des Verkehrssicherheitsreports 2018 zum Thema Güterverkehr. Das aktuelle Verfahren der Bundesregierung dauere „einfach zu lange“.

Zuletzt war über Lkw-Abbiegeassistenzsysteme auch nach Unfällen mit Fußgängern diskutiert worden. Ende Mai war etwa ein Siebenjähriger in Köln von einem nach rechts abbiegenden Müllwagen getötet worden.

Die EU will eine Pflicht für Abbiegeassistenten für neue Lkw ab 2022 erlassen. Die Bundesregierung wäre für eine schnellere Einführung, verweist aber auf die nötige EU-Regelung. Schwarz regte zudem an, nicht nur neue Fahrzeuge zu berücksichtigen, sondern auch die Nachrüstung älterer Lkw zu fördern, weil die Übergangszeit sonst viel zu lange wäre. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ASSISTENZSYSTEME FÜR LKW UND KLEINTRANSPORTER.

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Assistenzsysteme für Lkw und Kleintransporter, Verkehrssicherheit im Lkw-Verkehr, Dekra

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