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DB Schenker

DB Schenker prescht in Sachen Digitalisierung vor

©Deutsche Bahn AG/Michael Neuhaus

DB Schenker plant offenen Internetmarktplatz

Über diesen Marktplatz sollen demnach künftig Verlader und Frachtführer im Teil- und Komplettladungsgeschäft zusammengebracht werden.

Essen. Branchenkennern zufolge arbeitet DB Schenker an einem offenen Internetmarktplatz für Teil- und Komplettladungen. Über diesen Marktplatz sollen demnach künftig Verlader und Frachtführer  zusammengebracht werden, heißt es. Interessant: das Ganze soll offenbar  kein Schenker-exklusiver Marktplatz werden, sprich: zum Beispiel auch andere Speditionskonzerne und Speditionen könnten dort bei Interesse über die Plattform ihre Teil- und Komplettladungen einstellen. Dem Vernehmen nach soll der Marktplatz schon in 2018 starten.

Auf Anfrage der VerkehrsRundschau wollte DB Schenker das Projekt weder dementieren noch bestätigen. Eine Sprecherin: „Wir arbeiten hier an diversen Projekten.“ Zum jetzigen Zeitpunkt sei nichts spruchreif.

Internetplattforrmen treiben den Speditionsmarkt

Hintergrund: Derzeit ist der Speditionsmarkt massiv in Bewegung. Treiber sind hier neue Internetplattformen, die in den Markt drängen. In der Tourismusbranche hat sich schon vielen Jahren das Internetportal Booking.com gegründet. Es ist also nur eine Frage der Zeit, dass sich  auch in der Speditionsbranche eine ähnliche unternehmensübergreifende Plattform etabliert. Ob dies eine neutrale Plattform sein wird oder aber zum Beispiel eine Lösung eines Branchenplayers wie DB Schenker ist noch völlig offen. Für Transportunternehmer bedeutet das Ganze vor allem: die Transparenz wird noch größer – möglicherweise auch mit Folgen für die Transportpreise. (eh)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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Lkw-Landverkehr & Stückgut, DB Schenker


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