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Hafen Rotterdam

Die Häfen Antwerpen und Rotterdam (im Bild zu sehen) schlagen der Bahn zufolge jährlich 27 Millionen Container um

©Deutsche Bahn AG

DB Cargo plant neue Verbindungen für Westhäfen

Mit den neuen Routen hat DB Cargo den Plan, täglich die beiden europäischen Häfen Rotterdam und Antwerpen mit den wichtigsten Wirtschaftszentren im deutschen Hafenhinterland zu verbinden. Das soll auch der Umwelt zugutekommen.

Antwerpen/Rotterdam/Mainz. DB Cargo, das Transport- und Logistikunternehmen der Deutschen Bahn, will ab Dezember 2020 neue Verbindungen von und zu den beiden europäischen Häfen Rotterdam und Antwerpen anbieten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Deutschen Bahn hervor. Mit den neuen Verbindungen hat DB Cargo den Plan, täglich die Westhäfen mit den wichtigsten Wirtschaftszentren im deutschen Hafenhinterland zu verbinden. Damit soll ab 2021 die Transportmenge auf diesen Strecken um etwa 100.000 Container pro Jahr wachsen.

„Wir bauen für unsere Kunden in Antwerpen und Rotterdam auf, was wir mit unserem Netzwerk in anderen Häfen wie Hamburg schon viele Jahre erfolgreich betreiben. Wir stehen bereit. Allein mit den neuen Abfahrten aus den Westhäfen entlasten wir Umwelt und Straßen um jährlich 70.000 Lkw“, so Sigrid Nikutta, Vorstand Güterverkehr der Deutschen Bahn und CEO von DB Cargo.

DB Cargo und Tochter TFG Transfracht wollen mehr Güter auf der Schiene

Alle wichtigen Terminals in den Häfen werden täglich angefahren, so der Plan. Die Ware der Kunden werde von dort im kombinierten und im Einzelwagenverkehr weiter transportiert. Auch Branchen mit schwankenden Mengen wie etwa die Chemieindustrie könnten das Angebot nutzen.

Die Mengen würden aus den Häfen abgefahren und in Kijfhoek gebündelt. Der größte Rangierbahnhof der Niederlande liegt unweit von Antwerpen und nahe Rotterdam. Von dort aus gelangt die Fracht mit schnellen Direktzügen über Nacht an ihr Ziel, heißt es von Seiten der DB.

Die Häfen Antwerpen und Rotterdam schlagen der Bahn zufolge jährlich 27 Millionen Container um. Allerdings rolle die Fracht von und zu den Westhäfen bislang erst zu acht bis elf Prozent über die Schiene. Anders in Hamburg: Der drittgrößte Hafen in Europa habe einen Schienenanteil von über 50 Prozent. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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