Die Lkw-Fahrer tragen während des Tests eine spezielle elektronische 3D-Brille, zusätzlich halten sie das Lkw-Multifunktionslenkrad physisch in Händen

©Daimler

Daimler: Fahrer testen neue digitale Fahrzeugsysteme

Bei der Entwicklung neuer digitaler Bedien-Menüs und von App-Angeboten bezieht Daimler Trucks Lkw-Fahrer mit ein.

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Stuttgart. Entwicklungsingenieure von Daimler Trucks sind in den nächsten Wochen mit einem mobilen Fahrzeugsimulator für Anwender-Tests unterwegs. In einem Simulator können Lkw-Fahrer dabei Prototypen zukünftiger digitaler Bedien-Menüs sowie neue App-Angebote testen. Basis sind die aktuellen Systeme des neuen Actros. Die Rückmeldung der Tester fließt direkt in die weitere Entwicklungsarbeit bei Daimler Trucks ein. Die Entwickler von Daimler Trucks machen im Juli auf Autobahnrastplätzen entlang zentraler Verkehrsachsen im Raum Stuttgart Halt.

Christian Ballarin, Leiter Advanced Engineering Daimler Trucks für Fahrerassistenzsysteme, autonomes Fahren und Konnektivität bei Daimler Trucks erklärte dazu: „Das Feedback der Lkw-Fahrer nach ersten Probeläufen ist sehr positiv. Die Fahrer freuen sich, dass wir sie aktiv in die Weiterentwicklung der Bedien-Systeme, die sie tagtäglich in ihrem Berufsalltag verwenden, einbeziehen – und damit auch über die entgegengebrachte Wertschätzung.“

Anwenderfreundlichkeit im Fokus

Die Lkw-Fahrer tragen während des Tests eine spezielle elektronische 3D-Brille, in welcher sie das Lkw-Cockpit samt Fahrsituationen virtuell sehen. Zusätzlich halten die Fahrer das dazugehörige Lkw-Multifunktionslenkrad physisch in Händen. Lenkrad und 3D-Simulation sind miteinander gekoppelt. In diesem ersten Schritt der neuen Testreihe untersuchen die Ingenieure hauptsächlich die Anwenderfreundlichkeit der Menüführung in zukünftigen Cockpit-Bildschirmen sowie die Akzeptanz unterschiedlicher Apps bei den Lkw-Fahrern.

Zwei Experten von Daimler Trucks sind während der Tests im mobilen Simulator mit dabei und beobachten bzw. protokollieren die Reaktionen und Aussagen der Lkw-Fahrer. Zusätzlich zeichnen Sensoren die Bewegungen der Fahrer auf, was weitere Rückschlüsse auf die Nutzerfreundlichkeit der Systeme zulässt. Ein Test dauert circa 20 Minuten. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt rein zufällig vor Ort auf den Rastplätzen. Die Tests sind vollkommen anonym. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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