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Hafen Rostock

Im ersten Halbjahr konnte der Getreideumschlag im Rostocker Hafen mit 2,2 Millionen Tonnen ein Plus von 47 Prozent verzeichnen

©Robert Grahn/Euroluftbild/dpa/picture-alliance

Coronakrise hinterlässt Spuren im Rostocker Hafen

Coronaunabhängige Umschlaggüter, wie die meisten Massengüter, konnten coronabedingte Umschlagrückgänge im Fähr- und RoRo-Verkehr aber ausgleichen.

Rostock. Die Halbjahresbilanz des Rostocker Hafens ist deutlich von den Einflüssen der weltweiten Corona-Pandemie geprägt. Wie der Hafen am Donnerstag berichtete, wurden in den ersten sechs Monaten 12,7 Millionen Bruttotonnen Fracht umgeschlagen. Dies waren 600.000 Tonnen beziehungsweise fünf Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Auf den drei Fähr- und drei RoRo-Verbindungen von und nach Dänemark, Schweden und Finnland wurden 181.000 Lastwagen transportiert, acht Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

30 Millionen Euro Investitionen für 2020

Gleichzeitig konnte der Getreideumschlag mit 2,2 Millionen Tonnen ein Plus von 47 Prozent verzeichnen. Darüber hinaus gab es beim Umschlag von Kohle einen deutlichen Rückgang und Zuwächse bei Splitt und Zement. Sieben Prozent Plus wurden im Stückgutbereich registriert. Es wurden vor allem mehr Bleche, Rohre und Windkraftanlagen verladen. Für das Jahr 2020 plant der Rostocker Hafen mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro. Dazu gehören große Bauprojekte wie der Neubau von Liegeplatz 23 inklusive Baggerung zur Erhöhung der Wassertiefe, die Optimierung der Fähr- und RoRo-Liegeplätzen sowie und der Bau eines neuen Terminalgebäudes in Warnemünde. Diese Projekte waren bis Juni 2020 weitestgehend abgeschlossen. (dpa/akw)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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