Dettendorfer, Lkw, Spedition

Angela Merkels Mahnungen zu sozialem Abstand waren kaum verklungen, da konnte der Großteil der Büroangestellten der Nußdorfer Spedition Dettendorfer bereits von Zuhause aus arbeiten

©Dettendorfer

Coronakrise: Dettendorfer arbeitet im Homeoffice

Die Spedition schickte binnen zwei Tagen 80 Prozent der Büro-Belegschaft in die Heimarbeit, dank 100 gebrauchter Laptops und einem Client-Management-System von Aagon.

Nußdorf am Inn. Das Thema Homeoffice überkam die Johann Dettendorfer Spedition Ferntrans wie alle Firmen quasi über Nacht. Zwar müssen die Fahrer weiterhin auf der Straße die Grundversorgung der Bevölkerung während der Coronakrise aufrechterhalten. Doch konnte das Unternehmen 80 Prozent derer, die sonst täglich im Firmensitz in Nußdorf oder in einer der europaweiten Niederlassungen in der Buchhaltung, der Abrechnung oder der Disposition arbeiten, auslagern.

Mit dem eigenen Lkw abgeholt

Dem IT-Team gelang es, zwei Chargen von je rund 50 komplett wieder aufbereiteten Refurbished-Notebooks zu beschaffen. Mit dem eigenen Lkw ließ Martin Schiefer, stellvertretender IT-Leiter, sie beim Händler abholen. In nur zwei Tagen – innerhalb eines verlängerten Wochenendes – ließen sich die 100 unberührten Rechner einsatzfähig machen, weil Dettendorfer bereits seit vier Jahren ein Client-Management-System von Aagon nutzt.

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Akku mittels Inventur-Modul geprüft

Konzipiert wie Thin Clients, dienen die Geräte hier nur zur Anzeige von auf dem zentralen Server gehosteten Anwendungen. Patches werden über die "ACMP Package Cloud" verteilt, für die Kontrolle sowie gezielte Installation künftiger Windows-Updates kommt "CAWUM" (Complete Aagon Windows Update Management) zum Einsatz. Das Inventur-Modul erwies sich in der Situation als besonders nützlich. Denn weil alles schnell gehen musste, konnte man nur die Grundfunktionen der neuen Notebooks abchecken. Alle anderen Besonderheiten – wie den Zustand des Akkus – ermittelte das IT-Team dann mit "ACMP Inventory".

Kein persönlicher Kontakt mit Mitarbeitern

Die Umstellung auf Homeoffice-Arbeit funktionierte so ohne große Zusatzbelastung der IT-Abteilung – und ohne direkten, persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitenden. „Bei der ganzen Hauruck-Aktion stellte Aagon die Lizenzen im Handumdrehen bereit und der Telefonsupport war jederzeit erreichbar“, resümiert Schiefer.

Homeoffice-Checklisten auf VR plus

Abschließend noch eine kleiner Hinweis: Auf VRplus, den Online-Profiportal der VerkehrsRundschau, finden Abonnenten zwei aktuelle Homeoffice-Checklisten, eine zum Thema Gesundheit und Ergonomie und eine zum Thema Datensicherheit. Eine dritte Checkliste zur Organisation von Telefonkonferenzen im Homeoffice ist in Vorbereitung.

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Speditions-Software & TMS, Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik, Dettendorfer Spedition


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