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Continental

Ab 2020 ist mit dem Börsengang der Antriebssparte von Continental zu rechnen (Symbolfoto)

©Julian Stratenschulte/dpa/picture-alliance

Continental verschiebt Teilbörsengang der Antriebssparte

Im ersten Quartal hat Continental deutlich weniger erwirtschaftet als im Vorjahreszeitraum, als Grund wird die Schwäche der Automärkte genannt.

Hannover. Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller Continental verschiebt den für die zweite Jahreshälfte 2019 angekündigten Teilbörsengang seiner Antriebssparte auf 2020. Die Vorbereitungen sollten voraussichtlich gegen Ende des zweiten Halbjahres 2019 abgeschlossen sein, teilte das Unternehmen am Freitag, 26. April, in Hannover mit. Je nach Marktlage sei ab 2020 mit dem Teilbörsengang der Vitesco genannten Sparte zu rechnen. Continental will die Mehrheit an der Sparte behalten, die auch Elektroantriebe umfasst.

Wegen der Schwäche auf den Automärkten erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Quartal operativ deutlich weniger als vor einem Jahr. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach in dem Zeitraum um 17,1 Prozent auf 884,2 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen bekanntgab. Der Umsatz lag mit rund 11 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.

Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart sprach von einem „soliden“ Ergebnis – da die weltweite Autoproduktion zu Beginn des Jahres wie erwartet stark gesunken sei. Vorläufigen Daten zufolge sei die Autoproduktion in den ersten drei Monaten auf Jahressicht um über sechs Prozent gesunken. (dpa)

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