Continental

Auch für das zweite Halbjahr 2019 stellt sich Continental auf eine harte wirtschaftliche Lage ein

©Julian Stratenschulte/dpa/picture-alliance

Continental: Gewinneinbruch im zweiten Quartal

Der Autozulieferer und Reifenhersteller muss erhebliche Einbußen hinnehmen. Künftig will das Unternehmen unter anderem mehr auf Elektromobilität setzen.

Hannover. Continental hat im abgelaufenen zweiten Quartal wegen der Branchenschwäche kräftig Federn lassen müssen. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sackte um 41 Prozent auf 484,8 Millionen Euro ab, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Hannover mitteilte. Im selben Zeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen entsprechenden Gewinn von 822 Millionen verzeichnen können.

„Für das zweite Halbjahr erwarten wir kein Nachlassen des Gegenwinds“, stellte Finanzchef Wolfgang Schäfer klar. Im Juli hatte das Unternehmen seinen Jahresausblick bei Umsatz und Gewinnmarge kappen müssen, weil die weltweite Autoproduktion deutlich schwächer ausfällt als zunächst prognostiziert.

In dem Geschäft mit Antriebskomponenten verspürt Conti derzeit eine geringere Nachfrage nach Technik für den Verbrennungsmotor und fährt daher in der Sparte seine Investitionen unter anderem in Benzin- und Dieseleinspritzung zurück. Neue Aufträge hierfür würden künftig eine geringere Rolle bei dem Unternehmensteil spielen, der kommendes Jahr an die Börse gebracht werden soll. Auf dem Prüfstand steht zudem auch das Geschäft mit der Abgasnachbehandlung. Hier herrsche intensiver Preisdruck. In Zukunft möchte sich das Unternehmen stärker auf das Geschäft mit der Elektromobilität konzentrieren. (dpa/sn)

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