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E-Mobilität

Degenhart warnt vor der Gefahr, ausschließlich auf batterielektrische Fahrzeuge zu setzen (Symbolfoto)

©pixarno/stock.adobe.com

Continental-Chef sieht Risiko bei Konzentration auf Batterieantrieb

Elmar Degenhart warnt davor, ausschließlich auf batteriebetriebene E-Fahrzeuge zu setzen und sieht bei schweren Fahrzeugen auf der Langstrecke die Brennstoffzellentechnik im Vorteil.

Hannover. Continental-Chef Elmar Degenhart hat davor gewarnt, ausschließlich auf batteriebetriebene E-Fahrzeuge zu setzen. Das sei ein hohes Risiko, betonte er am Freitag, 26. April, auf der Hauptversammlung des Automobilzulieferers und Reifenherstellers. Für kleinere und leichte Fahrzeuge sei der batterieelektrische Antrieb „wahrscheinlich“ die beste Wahl – vor allem beim Einsatz in der Stadt. Bei größeren und schweren Fahrzeugen auf der Langstrecke komme die Brennstoffzelle ins Spiel. Kürzlich hatte VW-Konzernchef Herbert Diess gesagt, der Batterieantrieb sei auf absehbare Zeit die beste und effizienteste Möglichkeit, den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr zu senken.

Die für den Teilbörsengang ab 2020 vorgesehene Antriebssparte Vitesco habe 2018 Aufträge über circa 11 Milliarden Euro erhalten – davon rund zwei Milliarden Euro rund um E-Mobilität. Nach Degenharts Einschätzung dürfte nach 2030 die letzte Generation von Benzin- und Dieselmotoren an den Start gehen, nach 2040 dürfe deren Verkauf enden und ab 2050 seien „Straßen und Städte idealerweise frei von CO2-Emissionen“. (dpa)

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