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Conti-Chef Elmar Degenhart

Conti-Vorstandschef Elmar Degenhart blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

©Picture Alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Conti stemmt sich gegen Russland-Krise und Währungsschwankungen

Die internationalen Krisen machen vielen Unternehmen zu schaffen. Der Autozulieferer Conti hat 2014 dennoch zugelegt und sieht sich weiter auf dem Erfolgsweg.

Hannover. Der Autozulieferer Continental hat trotz Russland-Krise und einer durchwachsenen Wirtschaftsentwicklung in Europa seine Geschäfte ausgebaut. Der Umsatz im vergangenen Jahr verbesserte sich von 33,3 Milliarden auf 34,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Hannover mitteilte. „Alles in allem haben wir im zurückliegenden Jahr unseren Erfolgsweg trotz der Wachstumsschwäche in Europa, Russland und Südamerika konsequent fortgesetzt”, erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart. Die gesamte Autoindustrie leidet unter der geringeren Nachfrage auf dem bisherigen Boommarkt Russland.

Für Conti soll der Aufwärtstrend auch 2015 anhalten: Der Konzernchef rechnet mit einer leicht steigenden weltweiten Pkw-Produktion und kalkuliert auf dieser Basis für den Konzern mit einem Umsatzzuwachs von 5 Prozent auf mehr als 36 Milliarden Euro.

Die Aktie verlor zum Handelsauftakt in Frankfurt jedoch ein halbes Prozent, drehte aber schnell ins Plus. Degenhart verwies auf das „volatile Marktgeschehen” und erklärte, Währungseinflüsse hätten den Umsatz um rund eine halbe Milliarde Euro geschmälert. Einzelheiten zum Geschäftsverlauf und die kompletten Zahlen wird Conti allerdings erst am 5. März auf seiner Bilanzpressekonferenz vorlegen. (dpa)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CONTINENTAL.

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