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Continental erwägt einen größeren Konzernumbau - doch entschieden ist noch nichts

©Julian Stratenschulte/dpa/picture-alliance

Conti denkt über Ausgliederung der Antriebssparte nach

Wie stellt sich der Autozulieferer Continental mitten im Wandel der Autoindustrie auf? Das dürfte frühestens Mitte des Jahres entschieden werden. Die Mitarbeiter will man aber schon einmal beruhigen.

Hannover. Der Autozulieferer Continental prüft für den Fall eines Konzernumbaus die Ausgliederung der Antriebssparte. Ziel sei, das Antriebsgeschäft weiter auszubauen, sagte Vorstandschef Elmar Degenhart am Freitag in Hannover auf der Hauptversammlung. „Das kann bedeuten, wir verselbstständigen teilweise das Geschäft als eigenständige Organisation. Dieser geben wir mehr unternehmerischen Freiraum.” Eine Entscheidung über den Umbau ist aber noch nicht gefallen: „Wir befinden uns im Analyse-Stadium.”

Mit einer „Zukunftsbündnis” genannten Vereinbarung will Continental die Beschäftigten auf seine Seite ziehen. Diese Vereinbarung soll den Mitarbeitern im Falle des Konzernumbaus Sicherheit geben - etwa per Beschäftigungssicherung und Qualifizierung der Beschäftigten.

Die passenden Szenarien würden derzeit durchgespielt, sagte Degenhart. „Wir finden damit heraus, welcher Aufbau unserer Organisation uns noch schneller wandlungsfähig macht.” Voraussichtlich Mitte des Jahres solle dem Aufsichtsrat eine Empfehlung vorgelegt werden. Zudem rief er aus Sorge vor nahenden US-Strafzöllen die Politik auf, Handelskriege zu verhindern.

Bereits im Januar hatte Continental grundsätzlich bestätigt, den Konzern möglicherweise neu aufstellen zu wollen. Das könnte den Aufbau einer Dachgesellschaft oder auch die separate Börsennotierung einzelner Geschäftssparten bedeuten. Die Pläne hängen mit der grundlegenden Neuausrichtung der Branche zusammen. Diese muss die großen Trends Elektrifizierung und Digitalisierung bewältigen. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CONTINENTAL.

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