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Contargo am Rhein

Das Container-Hinterlandlogistiknetzwerk Contargo hat vier Binnenschiffe seiner Flotte so umbauen lassen, dass sie in niedrigem Wasser fahren können

©Bernhard Kunz/Augenklick/picture-alliance

Contargo wappnet sich für Jahrhundertsommer

Lange Sommer mit wochenlanger Dürre und Niedrigwasser sind für die Binnenschifffahrt ein zunehmendes Problem. Das Container-Hinterlandnetzwerk Contargo hat jetzt reagiert.

Zwijndrecht. Zur Vorsorge vor Niedrigwasser im Rhein hat das Container-Hinterlandlogistik-Netzwerk Contargo 2018 damit begonnen, vier Binnenschiffe seiner Flotte so umzubauen, dass sie 10 bis 15 Zentimeter mehr Tiefgang im Kleinwasser haben. Dem Unternehmen zufolge gibt es Anzeichen dafür, dass – ähnlich wie 2018 – ein langer Sommer mit wochenlanger Dürre und Niedrigwasser im Rhein bevorstehe. Auf zwei Werften in Antwerpen und Dordrecht wurde den vier Schiffen ein Blech so angeschweißt, dass sie nur noch 130 statt 150 Zentimeter tief im Wasser liegen müssen, damit die Propeller genug Wasser bekommen.

Dank dieser Investition von rund 10.000 Euro pro Schiff können die Schiffe laut Contargo bei gleichem Wasserstand mit 10 bis 15 Zentimeter mehr Tiefgang fahren und so bei Niedrigwasser 200 bis 300 Tonnen mehr Ladung transportieren.

Bei Niedrigwasser würde kein Wasser mehr in den rückwärtigen Ballasttanks benötigt werden, so das Unternehmen. Dann könnten die Schiffe auch bei sehr niedrigem Wasser über die flachste Stelle im Rhein bei Kaub fahren. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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Binnenschifffahrt & multimodale Transporte, Contargo


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