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WeBarge und Contargo Transbox wollen mit einem gemeinsamen Container-Shuttle-Dienst im Hafen Antwerpen wieder schwarze Zahlen in dem Bereich schreiben

©WeBarge

Contargo Transbox und WeBarge bündeln Kräfte im Hafen Antwerpen

Weil die Container-Shuttle-Dienste beider Unternehmen im belgischen Hafen bisher rote Zahlen schrieben, arbeiten die Binnenschiffsbetreiber seit Anfang dieses Jahres zusammen.

Antwerpen. Die Binnenschiffsbetreiber WeBarge und Contargo Transbox arbeiten seit Anfang Januar im Hafen Antwerpen operativ zusammen, wie sie am Freitag mitteilten. Durch die Bündelung von Volumina wollen die beiden Unternehmen den Einsatz ihrer verlustbringenden Container-Shuttle-Dienste optimieren.

WeBarge und Contargo Transbox bieten beide in dem belgischen Hafen Container-Shuttle-Dienste an, können nach eigenen Angaben die Container-Binnenschiffe aber zumeist nur mit einer Auslastung von 45 bis 50 Prozent fahren. Als Grund dafür nennen sie Rückstaus an den Tiefseeterminals. Deshalb setzen die beiden Schiffsbetreiber ihre je fünf Containerschiffe und fünf Schuten mit einer Gesamtkapazität von 4000 TEU (Standard-Containereinheiten) jetzt gemeinsam ein.

„Zusammen können wir unseren Kunden eine noch größere Flexibilität und Zuverlässigkeit bieten“, sagte Carsten Borchers, Managing Director von Contargo Transbox Belgien. Neben der betrieblichen Optimierung soll die Bündelung der Kräfte auch zu einer besseren Umweltbilanz der gemeinsamen Flotte und des CO2-Fußabdrucks der Kunden führen.

Bei dieser Kooperation handele es sich um eine rein operative Zusammenarbeit, heißt es. Beide Anbieter würden weiterhin unter ihren eigenen Namen und voneinander getrennt agieren. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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Binnenschifffahrt & multimodale Transporte, Niederlande, Belgien und Luxemburg, CO2 und Luftschadstoffe, Contargo, Hafen Antwerpen


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