Cem Özdemir

Cem Özdemir fordert mehr Tempo beim Abbiegeassistenten

©Jan Scheutzow/VerkehrsRundschau

Cem Özdemir fordert mehr Eile beim Abbiegeassistenten

Im Kampf gegen Abbiegeunfälle spricht sich der Vorsitzende des Verkehrsausschusses für Straßensperrungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen für Lkw aus.

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Hamburg. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im deutschen Bundestag, Cem Özdemir (Bündnis 90/Grüne), fordert gegen die wachsende Zahl von Abbiege-Unfällen schnellere Maßnahmen. Es sei Eile geboten, sagte er im Interview mit der Frauenzeitschrift „Tina“. Deutschland könne nicht abwarten, bis 2024 ein Abbiege-Assistent für Lkw europaweit eingeführt werden. „Selbst dann dauert es noch rund zehn Jahre, bis es die meisten Lkw haben“, sagte Özdemir der Zeitschrift. 

Der Abgeordnete macht sich aus diesem Grund für eine Übergangsregelung in der deutschen Straßenverkehrsordnung stark. „Dann dürften die Kommunen Straßen, die Unfallschwerpunkte sind, für Lkw ohne Abbiegeassistenten sperren. So kämen Abbiegeassistenten logischerweise schneller", sagte Özdemir. Außerdem sollten seiner Ansicht nach Lkw beim Abbiegen nicht schneller als sieben Kilometer pro Stunde fahren dürfen und Kreuzungen übersichtlicher ausgebaut werden. In Deutschland sterbe im Durchschnitt pro Tag mindestens ein Radfahrer, alle sieben Minuten werde einer verletzt, machte er deutlich. Das Ziel müsse sein, dass Fahrradfahren so sicher wird wie Geländewagenfahren, sagte er. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖZDEMIR, CEM.

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Özdemir, Cem, Verkehrssicherheit, Verkehrspolitik Deutschland

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