Scania LNG Lkw

Laut Studie der Organisation T&E schneiden LNG-Lkw bei NOx- und CO2-Emmissionen schlechter als Diesel-Lkw ab (Symbolbild)

©Scania

Bundesregierung hält an Mautbefreiung für Erdgas-Lkw fest

Einer Studie der Umweltorganisation Transport & Environment zufolge sind Diesel-Lkw bezüglich NOx- und CO2-Ausstoß umweltfreundlicher als LNG-Lkw. Die Bundesregierung ändert ihre Förderpolitik dennoch nicht.

Berlin. Laut des parlamentarischen Nachrichtendienst „Heute im Bundestag“ hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion ignoriert, die die Umweltfreundlichkeit von LNG-Lkw hinterfragt. Auslöser waren die Ergebnisse einer Studie der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E), wonach Diesel-Lkw bei den NOx- und CO2-Emmissionen besser abschneiden als die LNG-Lkw. Von dieser Untersuchung lässt sich die schwarz-rote Koalition allerdings offensichtlich nicht überzeugen und hält an der aktuellen Förderpraxis für alternative Antriebe im schweren Straßengüterverkehr fest.

Auf die Frage der AfD-Fraktion, ob die Bundesregierung die Begünstigungen von Gas-Nutzfahrzeugen überdenken werde, hieß es: Die seit dem 1. Januar 2019 geltende Mautbefreiung für Erdgas-Lkw des Bundesfernstraßenmautgesetzes sei vom Deutschen Bundestag beschlossen worden. Dem Gesetz nach ist die Maut bei Erdgas-Fahrzeugen, die für den Güterkraftverkehr bestimmt sind oder verwendet werden und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt, nicht zu errichten. Geltungszeitrum ist vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2020.

Mehr Informationen zur Studie der Organistation T&E finden Sie in folgendem VerkehrsRundschau-Artikel: https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/studie-lng-lkw-umweltschaedlicher-als-diesel-lkw-2464136.html. (ja/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GRÜNE LOGISTIK & UMWELTSCHUTZ.

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Grüne Logistik & Umweltschutz, Verkehrspolitik Deutschland


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