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E-CMR Frachtbrief elektronisch

Der Bundesrat hat dem Gesetz zum elektronischen Frachtbrief zugestimmt (Symbolbild)

©Mareike Haus/VerkehrsRundschau

Bundesrat stimmt Gesetz zum elektronischen Frachtbrief zu

Nach der Zustimmung des Bundesrats sei der Weg zum E-Frachtbrief frei, betont das Bundesverkehrsministerium und verweist auf ein Projekt, von dem auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren sollen.

Berlin. Nachdem das Gesetz zum elektronischen Frachtbrief am Freitag, 17. September, den Bundesrat passiert hat, ist der Weg für den elektronischen Frachtbrief frei. Das e-CMR-Protokoll vom 20. Februar 2008 ergänzt das Abkommen über die internationale Güterbeförderung im Straßengüterverkehr (CMR) von 1956. Es legt fest, dass der Frachtbrief – der bisher ein Papierdokument sein musste – in Kürze rechtswirksam elektronisch erstellt werden kann. Mit dem Gesetz tritt Deutschland dem Protokoll bei und ermöglicht seine Anwendung in Deutschland.

„Der E-Frachtbrief kommt“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). „Die Vorteile liegen auf der Hand: Er spart Kosten, Papier und minimiert den bürokratischen Aufwand. Gleichzeitig ermöglicht er Logistikern und Kunden Echtzeitinformationen über den Status ihrer Lieferungen.“

Um die Einführung des E-Frachtbriefs in Deutschland zu erleichtern, hat das BMVI im Rahmen des Projekts „Silicon Economy“ gemeinsam mit dem Fraunhofer IML Dortmund eine Open-Source-Anwendung entwickelt, dessen zentrales Element der elektronische Frachtbrief ist. Das BMVI betonte, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen von dem Open-Source-Projekt würden, da sie auf dessen Basis eigene Geschäftsmodelle entwickeln könnten, bei denen durch einen einheitlichen Standard Kompatibilität aber jederzeit gewährleistet ist. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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Scheuer, Andreas, Transport-, Speditions- & Logistikrecht, Behörde – Bundesverkehrsministerium


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