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Luftfracht, Flugzeug, Flughafen Leipzig-Halle

Ziel sei es, Prozesse in der Luftfracht zu optimieren, erklärte das Bundesverkehrsministerium (Symbolild)

©Jan Woitas/dpa/picture-alliance

Bund fördert stärkere Digitalisierung der Luftfracht

Mit der Digitalisierung der deutschen Flughäfen soll die Luftfracht beschleunigt und somit auch Emissionen reduziert werden können. Ein digitales Testfeld wird vom Bund gefördert.

Berlin. Das Bundesverkehrsministerium fördert eine stärkere Digitalisierung der Luftfracht an großen deutschen Flughäfen mit sieben Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte der „Deutschen Presse-Agentur“, es gehe um Lösungen, die die Luftfracht beschleunigen und somit auch Emissionen reduzieren könnten. Dies gelinge nur, wenn Kapazitäten besser genutzt und Prozesse optimiert würden. In einem übergreifenden „digitalen Testfeld“ sollen dafür Flughäfen, Transportunternehmen und Wissenschaftler zusammenarbeiten.

Beteiligt sind nach Ministeriumsangaben die Flughäfen Frankfurt, München, Leipzig/Halle und Köln/Bonn. Zu den Projektpartnern gehören auch die Lufthansa Cargo und die Logistiktochter Schenker der Deutschen Bahn. Konkret soll es etwa um einen standardisierten Datenaustausch in der Transportkette und Schnittstellen auch zu Behörden gehen. Entwickelt und erprobt werden sollen Anwendungen zu Prognosen mit Künstlicher Intelligenz, um Prozesse zu optimieren.

Die Ergebnisse sollen der gesamten Branche als Lösungen zur Verfügung gestellt werden. Dabei geht es um eine effizientere Nutzung von Transportmitteln, Flächen und Geräten. Problemlagen und Engpässe sollen früher erkannt und Wartezeiten verkürzt werden. Dies soll auch dazu beitragen, fossile Kraftstoffe einzusparen. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LUFTFRACHT & AIRCARGO.

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Luftfracht & Aircargo, Scheuer, Andreas, Behörde – Bundesverkehrsministerium, DB Schenker, Lufthansa Cargo


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