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Eine Videoschalte mit Premier Johnson soll am Samstag doch noch Bewegung in die stagnierenden Brexit-Gespräche bringen

©dpa/ picture alliance / Photoshot

Brexit-Streit: Spitzentreffen per Video soll mehr Klarheit bringen

An diesem Samstag will EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit dem britischen Premierminister Johnson den Stand der Verhandlungen über den anvisierten Handelspakt und die nächsten Schritte besprechen.

Brüssel/London. Im Brexit-Streit hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für Samstag eine Videokonferenz mit dem britischen Premierminister Boris Johnson angekündigt. Dabei werde man den Stand der Verhandlungen über den anvisierten Handelspakt und die nächsten Schritte besprechen, schrieb von der Leyens Sprecher Eric Mamer am Freitag auf Twitter. Ein britischer Regierungssprecher bestätigte den Termin. „Wir wollen einen Deal“, sagte von der Leyen. Dies sei vor allem in der Corona-Krise und mit einem so engen Nachbarland wünschenswert – allerdings nicht zu jedem Preis.

An diesem Freitag endet die neunte und vorerst letzte Verhandlungsrunde über die wirtschaftlichen Beziehungen beider Seiten ab Anfang Januar. Zum Jahresende endet die Brexit-Übergangsphase, und Großbritannien scheidet auch aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion aus. Ohne Vertrag droht ein harter wirtschaftlicher Bruch.

Greifbare Ergebnisse aus den monatelangen Verhandlungen sind aber bisher nicht bekannt. Zuletzt war zudem ein Streit über den bereits gültigen Austrittsvertrag entbrannt, den Großbritannien mit einem Gesetz teilweise aushebeln will. Die EU hat rechtliche Schritte eingeleitet. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GROSSBRITANNIEN UND IRLAND – TRANSPORT & LOGISTIK.

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