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Großbritannien hat zum Jahreswechsel den EU-Binnenmarkt und die Europäische Zollunion endgültig verlassen

©gguy44/Getty Images/istockphoto.com

Brexit-Folgen: Handel zwischen EU und Großbritannien bricht ein

Nach Zahlen der britischen Statistikbehörde ONS ist das Handelsvolumen im ersten Quartal dieses Jahres deutlich geringer ausgefallen als im Vergleichszeitraum des Jahres 2018.

London. Der Handel zwischen Großbritannien und den EU-Ländern ist nach dem Brexit erheblich zurückgegangen. Nach Zahlen der britischen Statistikbehörde ONS vom Dienstag ist das Handelsvolumen im ersten Quartal dieses Jahres um knapp ein Viertel (23,1 Prozent) geringer ausgefallen als im Vergleichszeitraum des Jahres 2018, der als letzte stabile Handelsperiode gilt.

Dass es sich dabei nicht nur um einen Effekt der Corona-Pandemie handelt, belegt die Tatsache, dass der Handel mit nicht-europäischen Ländern im gleichen Zeitraum nur um 0,8 Prozent zurückging. Gleichzeitig überstieg Großbritanniens Handelsvolumen mit außereuropäischen Ländern in den drei Monaten dieses Jahres erstmals das mit den EU-Handelspartnern.

Großbritannien hat zum Jahreswechsel den EU-Binnenmarkt und die Europäische Zollunion endgültig verlassen. Zölle werden durch ein Handels-und Kooperationsabkommen zwar weitgehend vermieden, doch Formalitäten und Kontrollen wegen Produktstandards haben den Handel über den Ärmelkanal erheblich komplizierter gemacht. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GROSSBRITANNIEN UND IRLAND.

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