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Gleise

Nach Schätzungen Boliviens kostet der Bau umgerechnet rund 12 Milliarden Euro

©Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Brasilien und Bolivien einigen sich auf transkontinentale Bahnlinie

Der sogenannte Bioceanico soll auf einer Strecke von etwa 3750 Kilometern vom Atlantik bis zum Pazifik führen. Ziel ist der schnellere Transport von Gütern nach Asien und Europa.

Brasilia. Bolivien und Brasilien haben sich auf den Bau einer gemeinsamen Bahnlinie durch Südamerika geeinigt. Bei einem Treffen in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia am Dienstag (Ortszeit) unterzeichneten der bolivianische Präsident Evo Morales und sein brasilianischer Amtskollege Michel Temer ein Abkommen für die transkontinentale Bahnstrecke. Ziel ist der schnellere Transport von Gütern nach Asien und Europa.

Der sogenannte Bioceanico soll auf einer Strecke von etwa 3750 Kilometern vom Atlantik bis zum Pazifik führen. Nach aktuellem Entwurf soll die Verbindung in der brasilianischen Hafenstadt Puerto Santos beginnen, den Amazonas und die Anden überqueren und an der peruanischen Küstenstadt Ilo enden. Nach Schätzungen Boliviens kostet der Bau umgerechnet rund 12 Milliarden Euro. Das Land setzt bei der Finanzierung sowie beim Bau auch auf Deutschland und die Schweiz. Der Streckenausbau soll fünf Jahre dauern und 2019 beginnen.

Für Boliviens Präsident Morales geht mit dem Bioceanico ein Traum in Erfüllung. Da Bolivien keinen eigenen Zugang zum Meer besitzt, exportiert das Land seine Güter, wie den wertvollen Rohstoff Lithium aus der Salzwüste Uyuni, bisher unter erschwerten Bedingungen. Morales hofft nun auf einen wirtschaftlichen Aufschwung.  (dpa)

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Railcargo & KV, Lateinamerika – Logistik


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