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Aufgrund des Fahrermangels in Großbritannien mussten nun einige Tankstellen schließen

©Norbert Schmidt / picture alliance

BP schließt wegen Fernfahrermangel vereinzelt britische Tankstellen

Der Kraftstoff in Großbritannien wird knapp: der Brexit löst neben dem Fahrermangel aufgrund der verschärften Visa-Bedingungen noch andere Folgen aus.

London. Der Ölkonzern BP hat Berichten zufolge in Großbritannien vereinzelt Tankstellen vorübergehend geschlossen, da wegen eines Mangels an Lastwagenfahrern der Kraftstoff knapp geworden ist. Man habe eine «Handvoll» Filialen schließen müssen, aber die meisten hätten innerhalb eines Tages ihren Betrieb wieder aufnehmen können, hieß es von dem Unternehmen einem BBC-Bericht zufolge vom Mittwoch. Außerdem sei die Lieferkette dadurch belastet, dass etliche Mitarbeiter wegen Kontakten zu Corona-Infizierten in Quarantäne bleiben müssten.

Beide Probleme belasten im Vereinigten Königreich derzeit viele Branchen. Betriebe und Behörden stehen am Rande ihrer Belastungsgrenzen, weil massenhaft Beschäftigte sich wegen der ansteigenden Fallzahlen isolieren müssen. Außerdem fehlen dem Branchenverband Road Haulage Association zufolge mindestens 60 000 Fernfahrer - dafür ist neben der Pandemie auch der Brexit mit seinen verschärften Visa-Bedingungen verantwortlich. (ste/ dpa)

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