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Guido Beermann

Der bisherige Staatssektretär Guido Beermann soll nun selbst Verkehrsminister werden – in Brandenburg

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BMVI-Staatssekretär Beerman soll Verkehrsminister in Brandenburg werden

Der CDU-Politiker, der seit März 2018 die Arbeit des Bundesverkehrsministers unterstützt hat, soll im Kenia-Kabinett in Brandenburg das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung übernehmen.

Potsdam. Das künftige Kenia-Kabinett in Brandenburg nimmt Gestalt an. Innerhalb der neuen Landesregierung von SPD, CDU und Grünen soll der bisherige Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Guido Beermann, neuer Minister für Infrastruktur und Landesplanung werden. Der CDU-Politiker wäre in diesem Amt auch für die Verkehrspolitik in Brandenburg zuständig. Der designierte Brandenburger Innenminister und Vize-Regierungschef Michael Stübgen stellte am Donnerstag in der CDU-Landtagsfraktion die neuen Minister der Christdemokraten im künftigen Kenia-Kabinet vor.

Die Vereidigung der neuen Minister in Brandenburg und somit die offizielle Ernennung der rot-schwarz-grünen Landesregierung soll am 20. November erfolgen. Danach können sie ihre Arbeit aufnehmen. Beermann war seit März 2018 als Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium zusammen mit dem parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger für die Bereiche Grundsatzangelegenheiten, digitale Gesellschaft, Luftfahrt und Straßenverkehr zuständig. Er war somit auch Ansprechpartner der deutschen Transport- und Logistikverbände.

BGL: eine hervorragende Wahl

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) reagierte am Donnerstag mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat auf den Wechsel des 53-Jährigen Westfalen in die neue Brandenburger Regierung. „Die Berufung von Guido Beermann zum Verkehrsminister in Brandenburg ist aus Sicht des BGL außerordentlich zu begrüßen“, sagte BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt. Zwar bedauere er seinen Verlust im Bund. „Für das Land ist er jedoch aufgrund seiner fachlichen Expertise eine hervorragende Wahl.“

Mit Beermann als Minister für Infrastruktur und Landesplanung können aus Sicht von Engelhardt die vielen Aufgaben und Herausforderungen im Land Brandenburg bei den Themen Infrastruktur, Parkplatzmangel, Klimaschutz aber vor allem auch die Verzahnung zwischen Straße und Schiene sofort und ohne lange Einarbeitungszeit angegangen werden. Im Bundesverkehrsministerium muss man sich nun nach einem neuen Staatssekretär umsehen. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BERLIN-BRANDENBURG.

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Logistikregion Berlin-Brandenburg, Verkehrspolitik Deutschland


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