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Hafen, Container, Seefracht

CO2-Emissionen sollen auch in der Seefracht gesenkt werden

©Shutterstock/WINGS

BMVI fördert Produktionsanlage für strombasierte Kraftstoffe

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur will durch den Umstieg auf strombasierten Kraftstoff Millionen Tonnen an CO2- Emissionen einsparen.

Berlin. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) startet einen Förderaufruf für den Bau und Betrieb einer Entwicklungsplattform für Power-to-Liquid-Kraftstoffe. Das teilte das BMVI am Montag mit. Ab sofort können demnach Projektskizzen für den Bau und Betrieb einer Entwicklungsplattform für strombasierte Flüssigkraftstoffe (Power-toLiquid, PtL) mit einer Produktionskapazität von bis zu 10.000 Tonnen PtL-Kraftstoff pro Jahr BMVI eingereicht werden.

 „Mit dem Umstieg auf strombasierten Kraftstoff können wir Millionen Tonnen an CO2- Emissionen einsparen“, erklärt Bundesminister Andreas Scheuer. Dafür sei aber bis 2030 eine große Menge an klimaneutralem Treibstoff erforderlich – und zwar vor allem für Flugzeuge und Schiffe. In den kommenden Jahren sollen dafür insgesamt 1,5 Milliarden Euro in erneuerbare Kraftstoffe investiert werden.

Fokus liegt auf dem Luft- und Schiffverkehr

Die PtL-Entwicklungsplattform soll dem BMVI zufolge sowohl der Forschung als auch Demonstrationszwecken dienen, um die Lücke zwischen Entwicklung und industriellen Markthochlauf von PtL-Kraftstoffen zu schließen. Dabei werde der Fokus auf dem Luft- und Schiffverkehr liegen, heißt es.

Der am Montag gestartete Förderaufruf dient der Auswahl einer Wissenschafts- und Forschungseinrichtung, die die Errichtung und den Betrieb der PtL-Plattform koordiniert. Die Zuwendung wird in einem mehrstufigen Wettbewerb ermittelt. Die Einreichung der Projektskizzen für die Teilnahme an der 1. Stufe ist ab sofort und bis zum 15. Oktober 2021 möglich. (eh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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Seefracht & Häfen, Luftfracht & Aircargo, Scheuer, Andreas, Grüne Logistik & Umweltschutz, CO2 und Luftschadstoffe, Behörde – Bundesverkehrsministerium


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