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Im LC Bremen testet die BLG autonome Transportsysteme

BLG LOGISTICS testet den Einsatz autonom fahrender Transportsysteme

Im Rahmen seiner Innovationsaktivitäten testet das Bremer Logistikunternehmen BLG LOGISTICS autonome Transportsysteme in einer realen Umgebung mit Menschen. Die optimale Zusammenarbeit von Mensch und logistischen Objekten steht dabei im Fokus.

Drohnen als fliegende Inventurhelfer, Sensoren zur Qualitätsüberprüfung von Ware oder autonom fahrende Transportsysteme – BLG LOGISTICS beschäftigt sich an vielen Stellen im Unternehmen mit verschiedenen neuen Technologien.
Viele Projekte entstehen dabei aus Impulsen und Anregungen in der Zusammenarbeit mit Kunden oder aus dem Tagesgeschäft heraus. Dabei hat jeder BLG-Mitarbeiter, der eine gute Idee zur Verbesserung seiner Arbeit hat, die Möglichkeit diese auch vorzubringen. Alle zwei Wochen trifft sich das BLG-Innovationsteam und prüft die diversen Ideen auf ihre Tauglichkeit. Erweist sich eine Idee als besonders aussichtsreich, wird ein Projekt aufgesetzt. So stellt die BLG sicher, dass die spannenden Ideen aus den eigenen Reihen auch umgesetzt werden können.

In 100 Tagen zum Ziel

Um eine neue Idee besonders schnell auf seine Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen zu testen, gibt es bei der BLG die sogenannten 100-Tage-Projekte. In 100 Tagen wird eine neue marktreife Technologie getestet. Danach wird eine Handlungsempfehlung an die jeweiligen Fachbereiche gegeben: In den Dauerbetrieb überführen oder lieber etwas Neues ausprobieren. Koordiniert werden die 100-Tage-Projekte aus dem Ideenlabor, dem BLG-DigiLab, im Neustädter Hafen in Bremen. Große Plantafeln, bunte Wände und beschreibbare Fenster animieren zum Austausch und sollen eine Atmosphäre schaffen, die neue Gedanken beflügelt. Die Ideenschmiede dient als Treffpunkt für Digitalisierungsprojekte und bietet Platz für Kreativität.

Zusammenarbeit von Mensch und Maschine

In einem seiner jüngsten 100-Tage-Projekt erprobt das Logistikunternehmen den Einsatz fahrerloser Transportsysteme. Im Fokus steht dabei die Zusammenarbeit von Mensch und autonomen Transportsystem. Schon jetzt erleichtern Maschinen an vielen Stellen der Wertschöpfungskette die Arbeit. Sie übernehmen körperlich anstrengende oder monotone Tätigkeiten und entlasten dadurch die Mitarbeiter. Diesen Mehrwert erhofft sich die BLG auch bei seinem jüngsten Testprojekt.
Grundsätzlich kann mithilfe der autonomen Transportsysteme eine ganze Bandbreite an Aufgaben automatisiert werden. Dazu zählen zum Beispiel der Transport von Kleinladungsträgern oder das Ein- und Auslagern von Produkten. Auf sich ständig ändernde Produktionsbedingungen oder auf Just-in-Time Bereitstellung von Ware kann unter Einsatz der intelligenten Robotersysteme schnell reagiert werden.

Autonom fahrende Transportsysteme im Logistikcenter Bremen

Mehrere Wochen fahren die autonomen Transportsysteme durch das Logistikcenter in Bremen. Das Projekt dient dazu, sie in einer realen Umgebung mit von Menschen gesteuerten Hubwagen und den Menschen selber zu testen. Die Aufgabe für das selbstfahrende Transportsystem: Es soll Ladungsträger aufnehmen und an einer vorgegebenen Stelle wieder abladen. Damit es bei der Arbeit auf engem Raum nicht zu Zusammenstößen kommt, hat das Transportsystem ein zweistufiges Sicherheitssystem einprogrammiert. Im ersten Schritt verlangsamt sich das System und in einem weiteren wird ein Bremsvorgang eingeleitet, sobald die eingebauten Sensoren ein Hindernis, zum Beispiel in Form eines Menschen, erkennen.

Die autonomen Transportsysteme werden auf zwei unterschiedliche Strecken getestet. Auf diesen bewegt sich das System mithilfe von Sensoren sowie einer zuvor erlernten Umgebungskarte und kommt daher ohne zusätzliche Markierungslinien aus. Auf die Hilfe seiner Kollegen aus Fleisch und Blut ist der Roboter allerdings angewiesen: Bevor es auf die Teststrecke geht, müssen sie ihn programmieren. Danach bewegt er sich eigenständig zwischen den vorher definierten Orten. Auch die Kommunikation mit anderen Kollegen seiner Art ist möglich. Per WLAN-Verbindung kann der Hubwagen seine erlernte Strecke an andere Roboter weitergeben.

Die ersten Tests waren erfolgreich. Das System erkennt Mitarbeiter frühzeitig und fügt sich in die vorgegebene Umgebung ein. Eine exakte Positionierung der Ladungsträger und möglichst kurvenlose Wegstrecken steigern zudem die Effizienz des gesamten Systems. Aufgrund der guten Ergebnisse prüft BLG LOGISTICS aktuell, wie das Projekt in den Dauerbetrieb überführt werden könnte.

Weitere Informationen finden Sie unter www.blg-logistics.com/digitalisierung

Die BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG hat ihre Kernkompetenzen in der Automobil-, Kontrakt- und Containerlogistik. In diesen drei Geschäftsbereichen bietet die Unternehmensgruppe vollstufige logistische Systemdienstleistungen an. Zu den Kunden zählen die führenden Automobilhersteller ebenso wie starke Marken aus dem Handel. Die Wurzeln der BLG reichen bis in das Jahr 1877 zurück. Heute ist BLG LOGISTICS ein wachsendes Unternehmen, das sich zu einem global agierenden Logistiker mit Aktivitäten an über 100 Standorten in Europa, Amerika, Afrika und Asien entwickelt hat. Einschließlich aller Beteiligungen bietet die Unternehmensgruppe gegenwärtig rund 18.500 Arbeitsplätze weltweit.

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