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Hermes testet Mikrohubs

Mikro-Depots können den innerstädtischen Verkehr entzerren(Symbolbild)

©Hermes

Blaupause für die Nutzung von Mikro-Depots

Durch die Nutzung von Mikro-Depots für die letzte Meile kann der innerstädtische Verkehr reduziert werden, wie eine Studie am Niederrhein zeigt.

Düsseldorf. Mikro-Depots als intelligente und kleinere Zwischenlager auf dem Weg unterwegs zum Kunden, können in Städten zwischen 150.000 und 300.000 Einwohnern ein wichtiger Teil der Lösung für eine bessere, sichere und saubere Mobilität in der Stadt sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, in der am Beispiel von Krefeld, Mönchengladbach und Neuss untersucht wurde, wie der Lieferverkehr auf der letzten Meile nachhaltiger werden kann.

Das Ergebnis der Studie hat am Donnerstag, 24. Juni, Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK-Mittlerer Niederrhein, in Form eines Handbuchs an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) überreicht. Mit dem neuen Handbuch liege jetzt eine „gute Blaupause vor, wie andere Kommunen ihre Mobilität in den Innenstädten verbessern können“, sagte Wüst.

Leitfaden für andere Städte

Dieser Leitfaden könne auch für andere Städte hilfreich sein, die mit Hilfe von City Hubs innerstädtischen Verkehr reduzieren möchten, sagte Jürgen Steinmetz. „Mikro-Depots haben das Potenzial, zu weniger Lkw-Verkehr und einer reduzierten Emissionsbelastung in Innenstädten beizutragen. Damit lässt sich der innerstädtische Verkehr entzerren und somit nachhaltiger und zukunftsfähiger gestalten. Sie sind eine moderne und effiziente Lösung, die ökologische Vorteile und Interessen von Lieferdiensten miteinander verbindet“, fügte Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs hinzu.

Das neue Mikro-Depot-Handbuch entstand innerhalb von acht Monaten nach Übergabe eines Förderbescheides durch das Land im September 2020. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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